Die Universit?t Jena pr?sentiert faszinierende Erkenntnisse aus der Psychologie: Sprache k?nnte unser Gehirn ?hnlich intensiv wie physischer Schmerz beeinflussen. Bildgebende Verfahren enth?llen, dass W?rter, falsch gew?hlt oder formuliert, das Schmerzzentrum aktivieren k?nnten. Psychologen und Psychologinnen betonen die immense Wirkung von Sprache auf den Menschen, angefangen bei Wortschatz, Grammatik bis hin zu Satzbau und Sprachmelodie. Selbst die innere Selbstgespr?chsweise k?nnte eine entscheidende Rolle in der Beeinflussung von Denken, Stimmung und Handlungen spielen. Alice Dehner wirft deshalb einen Blick darauf, wie wirkungsvoll unsere Sprache ist und wie schon durch kleine Umformulierungen Missverst?ndnisse und Konflikte vermieden werden k?nnen.
Die Forschung zeigt, dass die Art und Weise, wie wir uns ausdr?cken, nicht nur Missverst?ndnisse verursachen kann, sondern auch tiefgreifende Auswirkungen auf unser emotionales Wohlbefinden hat. Die Forschungsergebnisse legen nahe, dass selbst die Art und Weise, wie wir mit uns selbst sprechen, erheblichen Einfluss auf unser Denken, unsere Stimmung und unsere Handlungen hat. Stresssituationen entstehen oft durch scheinbar harmlose Formulierungen wie „Ich muss noch schnell“ oder „ganz kurz“. Die Art und Weise einer Formulierung beeinflusst ma?geblich, wie wir Stress erleben und m?glicherweise sogar selbst kreieren.
Alice Dehner unterstreicht auch die Bedeutung der Wortwahl im Zusammenhang mit Entscheidungsfreiheit und Druck. Formulierungen wie „Ich muss“ k?nnen uns die Wahl nehmen und uns unn?tig unter Druck setzen. Die bewusste Verwendung von Ausdr?cken wie „Ich m?chte“ oder „Ich werde“ k?nne Raum f?r Entscheidungsfreiheit schaffen und Stress reduzieren. Die Gesch?ftsf?hrerin betont, dass eine bewusstere und passendere Ausdrucksweise nicht nur Konflikte in zwischenmenschlichen Beziehungen verhindern kann, sondern auch dazu beitragen kann, das eigene Leben zu entschleunigen. Besonders in der heutigen, stressgeplagten Welt sieht die Gesch?ftsf?hrerin der dehner academy darin gro?e Bedeutsamkeit.
Ein weiterer Schl?sselaspekt sei die geschickte Handhabung von Zeiten. Die Vermischung von Pr?sens und Zukunft k?nne zu ?berforderung und Stress f?hren, da das Gehirn Zuk?nftiges in die Gegenwart verlagert. Die Nutzung der Futurform k?nnte hier eine L?sung bieten. Diese Herangehensweise erm?gliche, sich auf das Aktuelle in der Gegenwart zu konzentrieren. Diese klare Formulierung k?nne helfen, den Fokus zu sch?rfen und Aufgaben gezielter anzugehen, ist Alice Dehner ?berzeugt.
Die renommierte Sprachwissenschaftlerin Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf hebt hervor, dass erfolgreiche Menschen weniger auf Hilfsverben zur?ckgreifen k?nnten. Klare Sprache, insbesondere in Bezug auf Vergangenheitsformen, k?nne mehr Gelassenheit schenken. Alice Dehner verdeutlicht abschlie?end, dass die Macht der Sprache weit ?ber den reinen Informationsaustausch hinausgeht. Die bewusste und passende Wortwahl habe das Potenzial, das t?gliche Leben zu entschleunigen, Konflikte zu minimieren und das emotionale Wohlbefinden zu steigern.
In ihrem Business Podcast gibt Alice Dehner regelm??ig Impulse f?r F?hrungskr?fte, Management-Input und Gedanken, die Unternehmen f?r die Zukunft st?rken: www.dehner.academy/podcast/
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