Mit Blick auf die Landtagswahl in Baden-W?rttemberg am 8. M?rz hat der Branchenverband Immobilienwirtschaft Stuttgart e.V. (IWS) ein umfassendes Positionspapier vorgelegt. Unter dem Titel „Mehr Raum. Mehr Tempo. Mehr Zukunft.“ formuliert der IWS konkrete und umsetzbare Handlungsempfehlungen f?r die kommende Legislaturperiode. Ziel ist es, Baden-W?rttemberg wieder zu einem verl?sslichen, investitionsfreundlichen und zukunftsf?higen Standort f?r Wohnen, Wirtschaft und Stadtentwicklung zu machen.
„Mangel an preisg?nstigem Wohnraum, explodierende Bau- und Energiekosten, fehlende Entwicklungsfl?chen und langwierige Verfahren setzen Baden-W?rttemberg zunehmend unter Druck“, erkl?rt IWS-Vorstandsvorsitzender Axel Ramsperger. „Die n?chste Landesregierung muss dringend die richtigen Weichen stellen: pragmatisch, wirtschaftsnah und mit klarem Fokus auf Umsetzung. Nur so k?nnen Arbeitspl?tze und wirtschaftlicher Erfolg erhalten werden.“
B?rokratie abbauen – Bauen erm?glichen
Um das Bauen im Land wieder anzukurbeln, fordert der IWS einen grundlegenden Kurswechsel beim Planen und Genehmigen. Technische Vorgaben und Bau-Standards m?ssten auf ein minimales Ma? reduziert werden, um Kosten sp?rbar zu senken. Gleichzeitig fordert der Verband eine konsequente Digitalisierung der Bauverwaltung, schnellere Genehmigungsverfahren, umfassende Genehmigungsfiktionen sowie die Einf?hrung von Typengenehmigungen, um insbesondere serielles und modulares Bauen zu beschleunigen.
Zusammenhalt f?rdern – Bezahlbaren Wohnraum schaffen
Angesichts eines landesweiten Wohnungsdefizits von rund 200.000 preisg?nstigen Wohnungen sieht der IWS dringenden Handlungsbedarf. Die Landeswohnraumf?rderung m?sse deutlich ausgeweitet, vereinfacht und beschleunigt werden. Der Verband fordert eine 1:1-Kofinanzierung der Bundesmittel durch das Land, schnellere F?rderentscheidungen sowie wirtschaftlich tragf?hige F?rderbedingungen. Dar?ber hinaus pl?diert der IWS f?r eine Absenkung der Grunderwerbsteuer auf 3,5 Prozent, um Wohneigentum wieder erschwinglich zu machen.
Infrastruktur ausbauen – Neue Nutzungsr?ume entwickeln
F?r eine starke Wirtschaft braucht Baden-W?rttemberg aus Sicht des IWS zukunftsf?hige Fl?chen und leistungsf?hige Infrastruktur. Der Verband fordert eine aktive Ansiedlungspolitik f?r Industrie, Logistik und Zukunftsbranchen sowie den Ausbau von Energie-, Digital- und Verkehrsinfrastruktur. Zudem m?ssten Entscheidungsstrukturen in Politik und Verwaltung st?rker an wirtschaftlicher Entwicklung ausgerichtet werden, um Investitionen und Arbeitsplatzsicherung nicht durch langwierige Abstimmungsprozesse zu blockieren.
Gewerbe und Handel st?rken – Stadtr?ume beleben
Lebendige Innenst?dte und Stadtteilzentren sind ein zentrales Anliegen des Positionspapiers. Der IWS fordert, bei gleichartigen Nutzungen im Bestand auf Genehmigungspflichten zu verzichten, um Leerst?nde schneller zu aktivieren. Zudem spricht sich der Verband f?r mehr Flexibilit?t bei ?ffnungszeiten, der Au?engastronomie und bei tempor?ren Nutzungen aus.
„Die Immobilienwirtschaft ist bereit, Verantwortung zu ?bernehmen – nun braucht es politische Entscheidungen, die Zukunft m?glich machen“, so Ramsperger abschlie?end.
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