Ronneburg, 24.02.2026 – F?nf Monate. So lange bleibt eine qualifizierte Stelle in Deutschland im Schnitt unbesetzt. F?r den deutschen Mittelstand ist das kein statistischer Randwert, sondern t?gliche operative Realit?t. Und die Lage versch?rft sich: Die durchschnittliche Vakanzzeit bei Fachkraftstellen ist gegen?ber dem Vorjahr nochmals um sieben Tage auf 173 Tage gestiegen. Im Baugewerbe liegen Stellen sogar rund 270 Tage brach, bevor sie neu besetzt werden. Das sind Zeitr?ume, in denen Projekte stocken, Teams f?hrungslos arbeiten und Kunden zur Konkurrenz abwandern.
Was sich hinter diesen Zahlen verbirgt, ist f?r viele Unternehmen existenzbedrohend. Besonders wenn es sich um F?hrungsvakanzen handelt: Eine unbesetzte Leitungsstelle rei?t ein Loch, das kaum durch Vertretungen oder interne Umorganisation zu schlie?en ist.
Mittelstand tr?gt die Hauptlast
Der aktuelle DIHK-Fachkr?ftereport 2025/2026, der auf einer Befragung von fast 22.000 Unternehmen basiert, zeichnet ein ern?chterndes Bild. Mehr als 40 Prozent der mittelst?ndischen Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden k?mpfen mit Stellenbesetzungsschwierigkeiten – und ?bersteigen damit erstmals die Betroffenheit der Gro?konzerne, die traditionell ?ber systematischere HR-Prozesse und eine h?here Arbeitgeberattraktivit?t verf?gen. ?ber alle Unternehmensgr??en hinweg meldet bereits jeder dritte Betrieb (36 Prozent) entsprechende Probleme.
Gleichzeitig fehlt das Personal vor allem dort, wo die Zukunft entschieden wird. Besch?ftigte mit Weiterbildungs- und Hochschulabschl?ssen werden gerade in jenen Bereichen am dringendsten gesucht, die f?r Digitalisierung, Energiewende und Infrastrukturausbau zentral sind. Dr. Achim Dercks, stellvertretender DIHK-Hauptgesch?ftsf?hrer, warnt ausdr?cklich vor vorschnellem Aufatmen: Die aktuelle konjunkturell bedingte Entspannung sei tr?gerisch – der Fachkr?ftemangel bleibe ein strukturelles Problem. 83 Prozent der Unternehmen erwarten langfristig negative Auswirkungen – ein Anteil, der gegen?ber 2023 nochmals gestiegen ist.
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW K?ln) beziffert die volkswirtschaftlichen Kosten dieser Lage: Durch den Fachkr?ftemangel gehen der deutschen Wirtschaft heute 49 Milliarden Euro Produktionspotenzial verloren – pro Jahr. Bis 2027 k?nnte sich dieser Wert auf 74 Milliarden Euro steigern. Auch auf Unternehmensebene sind die Kosten sp?rbar: Laut einer Modellrechnung von Stepstone schl?gt jede unbesetzte Stelle im Schnitt mit rund 49.500 Euro zu Buche – durch Produktivit?tsverlust, Mehrbelastung des Teams und entgangene Auftr?ge.
Die demografische Zeitbombe tickt
Was den Blick in die Zukunft besonders alarmierend macht: Das Problem wird sich in den n?chsten Jahren massiv versch?rfen. Das IW K?ln prognostiziert, dass die Fachkr?ftel?cke bis 2028 auf rund 768.000 unbesetzbare Stellen anwachsen k?nnte. Der Haupttreiber: die geburtenstarken Jahrg?nge der 1960er-Jahre, die nach und nach in Rente gehen.
Parallel dazu zeigt das Zukunftspanel Mittelstand des Instituts f?r Mittelstandsforschung (IfM Bonn): Fachkr?ftemangel und demografische Entwicklung stehen seit Jahren auf Platz eins der Herausforderungen, die F?hrungskr?fte im Mittelstand am st?rksten belasten – unabh?ngig von Branche und Unternehmensgr??e.
Interim Management als strategische Antwort
Die klassische Reaktion auf F?hrungsvakanzen – monatelange Suche, aufwendige Headhunter-Prozesse, interne Behelfsl?sungen – passt nicht mehr zur Geschwindigkeit der heutigen M?rkte. Interim Management ist kein Notbehelf, sondern zunehmend eine bewusste strategische Entscheidung.
Klose Interim Management aus Ronneburg liefert innerhalb von 48 Stunden passende Profile erfahrener F?hrungskr?fte – f?r eine schnelle und gezielte Besetzung von Schl?sselpositionen. Sie ?bernehmen sofort operative Verantwortung und ?berbr?cken F?hrungsl?cken – nicht nur kurzfristig, sondern mit nachhaltiger Wirkung durch Prozessoptimierung, Wissenstransfer und die Entwicklung stabiler Strukturen.
Ein Praxisbeispiel verdeutlicht die Wirkung: Nachdem die Logistikleitung eines mittelst?ndischen Fertigungsunternehmens vakant war und erste Lieferverz?gerungen auftraten, ?bernahm ein durch Klose Interim Management vermittelter Interim Manager Logistik die Verantwortung f?r ein ?ber 100-k?pfiges Team mit Mitarbeitenden aus 21 Nationen. In enger Zusammenarbeit mit Gesch?ftsleitung und Betriebsrat gelang es, interne Abl?ufe zu restrukturieren, Kosten um mehr als 30 Prozent zu senken und die Teamdynamik dauerhaft zu verbessern. Die Logistik wandelte sich vom Problembereich zu einem stabilen, wertsch?pfenden Teil des Unternehmens.
„Die Unternehmen, die uns kontaktieren, handeln zunehmend proaktiv“, erkl?rt G?nter Klose, Inhaber von Klose Interim Management. „Sie warten nicht mehr, bis eine Vakanz zum Problem wird. Sie nutzen Interim Manager als strategische Personalreserve – f?r Restrukturierungen, Wachstumsphasen oder Transformationsprojekte, bei denen tempor?r h?here F?hrungskompetenz gefragt ist. F?hrung auf Zeit – aber mit Wirkung auf Dauer.“
Das Gesamtmarktvolumen f?r Interim Management in Deutschland wird auf knapp drei Milliarden Euro j?hrlich gesch?tzt. Studien belegen einen deutlichen Return on Investment: F?r jeden investierten Euro generieren Unternehmen durchschnittlich mehr als das F?nffache an Mehrwert.
Weitere Informationen ?ber Projekte, Leistungen und Kontaktm?glichkeiten finden Interessierte unter www.klose-interim.de.
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