Eschborn, 2. M?rz 2026 – Mehr Auftragsklarheit, h?here Liefertreue und stabile Prozesse trotz wachsender Komplexit?t: Der E?MS-Dienstleister DOMMEL steuert und analysiert seine gesamte Supply Chain mit der Software MiG (Materialwirtschaft im Gleichgewicht) von Perzeptron. Kurz nach der Einf?hrung sank die Fehlteilquote deutlich. Heute verbindet die Software Vertrieb, Einkauf, Planung und Fertigung auf einer einheitlichen Datengrundlage, schafft standort?bergreifende Transparenz und ist zu einem unverzichtbaren Instrument im Unternehmen geworden.
Als E?MS-Dienstleister mit ?ber 50 Jahren Erfahrung – von Hard- und Softwareentwicklung ?ber Leiterplattenbest?ckung bis zur Kabelkonfektion – arbeitet DOMMEL mit komplexen Auftragsstrukturen, die teilweise mehrere hundert Materialpositionen pro Fertigungsauftrag umfassen. Die erforderlichen Daten waren im ERP-System vorhanden, jedoch fehlte noch eine durchg?ngige Transparenz, um Engp?sse, Fehlteile oder Terminrisiken fr?hzeitig zu erkennen und gezielt zu priorisieren.
Daher f?hrte DOMMEL MiG ein. Die L?sung ist heute die zentrale Steuerungsbasis im Tagesgesch?ft – ?ber Einkauf, Planung, Fertigung und Vertrieb hinweg. MiG ist an das bestehende ERP-System angebunden und ben?tigt lediglich einen Lesezugriff auf die relevanten Daten. Auf dieser Basis greift die Software auf Auftr?ge, Materialst?mme, Best?nde, Liefertermine und Fertigungsauftr?ge zu und bereitet diese Informationen f?r die operative Steuerung auf.
Anstatt dass Mitarbeitende Informationen aus unterschiedlichen Masken oder Excel-Dateien zusammentragen m?ssen, werden die ERP-Daten konsolidiert, strukturiert und in rollenbezogenen Sichten bereitgestellt. So entsteht eine gemeinsame, abteilungs?bergreifende Arbeitsgrundlage.
„MiG ist f?r uns ein Game Changer. Wir nutzen die Daten, die im ERP ohnehin vorhanden sind, erstmals so, dass daraus schnelle, belastbare Entscheidungen m?glich werden“, sagt Markus Gerold, Co-Gesch?ftsf?hrer bei DOMMEL.
Engpassbetrachtung setzt Priorit?ten – Fehlteilquote massiv gesunken
Ein zentrales Element von MiG ist die Engpassbetrachtung: Sie stellt engpasskritische und fehlteilgetriebene Auftr?ge im kurzfristigen Planungshorizont priorisiert dar. Das unterst?tzt den Einkauf dabei, Aufgaben zu priorisieren und kritische Positionen systematisch abzuarbeiten. Bereits einzelne fehlende Komponenten k?nnen den gesamten Auftrag verz?gern. Durch die Priorisierung sinkt die Zahl ungeplanter Eingriffe deutlich.
Parallel dazu macht die Fertigungs?bersicht sichtbar, welche Auftr?ge materialseitig vollst?ndig versorgt sind und termingerecht produziert werden k?nnen. Planung und Fertigung gewinnen dadurch an Verl?sslichkeit.
Die Kombination aus Engpasstransparenz, klarer Priorisierung im Einkauf und materialrealistischer Planung f?hrte zu einer deutlichen Stabilisierung der Materialversorgung – und damit sehr schnell zu einer deutlichen Senkung der Fehlteilquote.
Schnellere Abstimmung und belastbare Liefertermine
Mit der neuen Transparenz ver?nderten sich auch die internen Abl?ufe. Terminketten werden konsequent danach ausgerichtet, wann das komplette Material f?r einen Fertigungsauftrag verf?gbar ist. Das betrifft nicht nur Einkauf und Fertigung, sondern die gesamte Auftragsabwicklung.
Fehlteilbezogene Abweichungen werden zentral in MiG erfasst und geb?ndelt, statt ?ber zahlreiche Einzel-E-Mails verteilt zu sein. Lieferterminverschiebungen oder Engp?sse sind fr?hzeitig sichtbar und k?nnen proaktiv bearbeitet werden.
„Fr?her wurden Liefertermine h?ufig sp?t und nicht immer belastbar best?tigt. Heute l?uft der Prozess klar strukturiert: Der Vertrieb legt den Fertigungsauftrag an, der Einkauf fragt daraufhin das ben?tigte Material an. Sobald die Materialliefertermine best?tigt und der Auftrag in der Fertigung eingelastet ist, erh?lt der Vertrieb zeitnah R?ckmeldung – alles transparent geb?ndelt in MiG“, erl?utert Markus Gerold. „Auf dieser Basis k?nnen wir unseren Kunden fr?hzeitig realistische Liefertermine nennen und diese mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch einhalten.“
Transparenz ?ber Werkgrenzen hinweg
Inzwischen nutzt DOMMEL MiG auch standort?bergreifend. Gemeinsam mit Perzeptron wurde eine werks?bergreifende Material?bersicht geschaffen, die den Abgleich zwischen dem Hauptstandort in Deutschland und dem Werk in Osteuropa erm?glicht. So ist unmittelbar erkennbar, ob ben?tigte Komponenten an einem Standort verf?gbar sind und wie Materialbewegungen oder Fertigungsentscheidungen optimal abgestimmt werden k?nnen. Die Transparenz endet damit nicht an Werkstoren, sondern bildet die gesamte Supply Chain ab.
Operative Stabilit?t als Wachstumsmotor
Mit zunehmender Unternehmensgr??e gewinnt diese Form der Steuerung weiter an Bedeutung. MiG ist bei DOMMEL heute weit mehr als ein Reporting- oder Materialtool – es bildet die gemeinsame Entscheidungsgrundlage ?ber alle Abteilungen hinweg.
„MiG hat den Fokus in der Materialwirtschaft vollkommen neu definiert. Es geht nicht mehr um die Identifikation der Showstopper, sondern die L?sung etwaiger Engp?sse“, sagt Gerold. „Das Tool hat ma?geblich zu unserer positiven Gesch?ftsentwicklung beigetragen.“
Andreas Koch, Gesch?ftsf?hrer bei Perzeptron, erg?nzt: „“Es hat mich unfassbar stolz gemacht, als Frank Dommel in seiner Rede zum 50-j?hrigen Firmenjubil?um die Einf?hrung unserer Software MiG als Meilenstein der Unternehmensentwicklung bezeichnet hat.“
Keywords:E?MS-Dienstleister DOMMEL, Perzeptron, ERP, Software MiG, Elektronikfertigung
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