– Der Alltag wird zur Kostenfrage
– Wer Reisen streicht, spart l?ngst an anderer Stelle
– Je knapper das Budget, desto wichtiger werden ?berblick und Planung
Bonn, 26.05.2026 | Wenn das Geld knapper wird, steht nicht nur der Urlaub auf der Kippe. Steigende Preise und die Sorgen um die weltweit angespannte Lage setzen viele Deutsche l?ngst auch im Alltag unter Druck. Das zeigt die aktuelle repr?sentative Umfrage der norisbank. F?r immer mehr Menschen zeigt sich die finanzielle Anspannung nicht erst bei gr??eren W?nschen, sondern schon bei laufenden Ausgaben, Anschaffungen und der Frage, was ?berhaupt noch drin ist.
Besonders deutlich wird das bei denjenigen, die aus Sorge vor Inflation oder der weltweit angespannten Lage auf ihre Urlaubsreise verzichten. 57,9 Prozent von ihnen sagen, dass sie sich schon jetzt deutlich weniger leisten k?nnen als im Vorjahr. Weitere 42,1 Prozent geben an, die Auswirkungen aktuell zwar noch nicht so stark zu sp?ren, vorsorglich aber lieber Geld f?r die Zukunft zur?cklegen wollen. 2025 lag dieser Wert bei 39 Prozent, 2024 bei 28,6 Prozent, 2023 bei 15,4 Prozent.
Damit wird klar: Die Belastung trifft viele nicht erst bei gr??eren Pl?nen, sondern schon mitten im Alltag. Das Bed?rfnis w?chst, Reserven zu schonen und Ausgaben vorsichtiger zu planen. Nicht nur das Geld sitzt knapper, auch der Wunsch nach einem finanziellen Polster w?chst.
Je nach Alter und Lebenssituation f?llt der Spielraum sehr unterschiedlich aus. Wie eng das Budget tats?chlich wird, h?ngt auch vom Lebensalter ab. Besonders h?ufig sagen 35- bis 49-J?hrige, dass sie sich bereits heute deutlich weniger leisten k?nnen als noch im Vorjahr (66,7 Prozent). Bei den ?ber 50-J?hrigen sind es 55,6 Prozent, bei den 18- bis 34-J?hrigen 54,5 Prozent.
Der Druck zeigt sich zuerst bei den laufenden Kosten
Wer finanziell unter Druck steht, merkt das vor allem dort, wo Ausgaben immer wiederkehren. Besonders h?ufig genannt werden dabei Preissteigerungen bei Energie sowie bei Dingen des t?glichen Bedarfs wie Lebensmitteln, Drogerieartikeln oder Kleidung. Auch gestiegene Kosten f?r Dienstleistungen wie Friseur oder Taxi spielen f?r viele eine Rolle.
Viele haben ihr Verhalten im Alltag l?ngst angepasst
Die finanzielle Belastung bleibt dabei nicht abstrakt, sondern ver?ndert ganz konkret das Verhalten im Alltag. 31,8 Prozent der Betroffenen geben an, bei allt?glichen Ausgaben st?rker zu sparen, etwa bei Lebensmitteln oder Haushaltsprodukten.
27,3 Prozent der Deutschen sagen, sie konzentrierten sich st?rker auf notwendige Ausgaben und verzichteten darauf, sich etwas zu g?nnen. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren (2025: 12 Prozent, 2024: 16 Prozent). Jeweils 18,2 Prozent sparen beim Energieverbrauch im Haushalt oder verzichten aktuell auf gr??ere geplante Ausgaben wie M?bel, Auto oder andere Anschaffungen.
Auch hier zeigt sich, wie stark die Lebenssituation den Alltag pr?gt. Unter den Befragten mit weniger Einkommen als 2.500 Euro netto sagen 45,5 Prozent, dass sie im Alltag st?rker sparen. Bei Haushalten mit 2.500 Euro oder mehr sind es 25 Prozent. Singles geben mit 28,6 Prozent an, bei allt?glichen Ausgaben st?rker zu sparen, Befragte in Mehrpersonenhaushalten mit 37,5 Prozent.
Die Ergebnisse der norisbank-Umfrage machen sehr deutlich, dass f?r viele Deutsche finanzielle Unsicherheit keine abstrakte Sorge ist, sondern Teil des Alltags. Gerade in angespannten Zeiten ist ein guter ?berblick und bewusstes Planen mit dem eigenen Budget besonders wichtig. Die norisbank unterst?tzt ihre Kundinnen und Kunden dabei mit einfachen, digitalen L?sungen, die mehr Transparenz schaffen und helfen, die eigenen Finanzen jederzeit im Blick zu behalten.
Mehr Informationen zur norisbank finden Sie unter www.norisbank.de.
?ber die Umfrage
Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.021 Personen ab 18 Jahren bev?lkerungsrepr?sentativ nach Geschlecht, Alter und Region befragt. Die Online-Befragung wurde Anfang M?rz 2026 durchgef?hrt.
Keywords:Sommerumfrage
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