Selbst in Zeiten von KI und Automatisierung: Jede/r dritte Beschäftigte verliert 28 Arbeitstage im Jahr durch ineffiziente Prozesse

Dokumentensuche (38 Prozent) und der Wechsel zwischen zu vielen Tools und Systemen (33 Prozent) z?hlen zu den gr??ten Zeitfressern im Arbeitsalltag

Eine aktuelle Studie von Allgeier inovar in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey unter 1.000 Erwerbst?tigen zeigt zudem:

– Drei F?nftel (57 Prozent) erleben durch ineffiziente Prozesse Stress und Frustration
– Gro?es Automatisierungspotenzial: 44 Prozent sehen den gr??ten Hebel bei Dateneingabe und Daten?bertragung ? zugleich verf?gen nur 20 Prozent ?ber vollst?ndig digitalisierte Dokumentenprozesse
– Allgeier inovar GF Ulrich Zahner: ?E-Rechnung und neue regulatorische Vorgaben erh?hen den Druck, Dokumentenprozesse konsequent zu digitalisieren?

Hamburg, 18. Juni 2026 ? Ineffiziente Prozesse sind l?ngst kein kleines ?rgernis im Arbeitsalltag mehr, vielmehr haben sie erheblichen Einfluss auf die produktive Arbeitszeit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden in Deutschland. Wie eine aktuelle Studie von Civey und Allgeier inovar unter 1.000 Erwerbst?tigen mit ?berwiegend administrativen T?tigkeiten herausfand, verliert jeder Dritte (36 Prozent) t?glich ?ber eine Stunde wertvolle Arbeitszeit aufgrund ineffizienter Abl?ufe. Selbst bei konservativer Rechnung summiert sich das auf mindestens 220 Stunden beziehungsweise rund 28 Arbeitstage pro Jahr.?

Zu den gr??ten Zeitfressern im Arbeitsalltag z?hlen vor allem organisatorische und technische Reibungsverluste:

– 38 Prozent der Befragten nennen die Suche nach Dokumenten oder Informationen als besonders aufw?ndig
– 33 Prozent geben an, dass der Wechsel zwischen zu vielen Tools und Systemen betr?chtliche Zeit kostet
– 29 Prozent beklagen unklare Zust?ndigkeiten
– Auch die Abstimmung mit Kolleginnen und Kollegen wird h?ufig als sehr zeitintensiv empfunden (25 Prozent)
– Knapp ein Viertel (24 Prozent) nennt die manuelle Verarbeitung von Dokumenten als wesentliche Ursache f?r zus?tzlichen Aufwand

?Unsere Studie zeigt, welches enorme Potenzial in der Optimierung von Prozessen steckt. Wer t?glich mehr als eine Stunde durch Dokumentensuche, manuelle Abl?ufe oder Abstimmungen verliert, kann durch digitale und automatisierte Prozesse auf das Jahr gerechnet mehr als f?nfeinhalb Arbeitswochen zur?ckgewinnen ? Zeit f?r Kunden, Projekte und wichtige Fachaufgaben. Gerade in Zeiten von Fachkr?ftemangel und Kostendruck k?nnen effizientere Prozesse dazu beitragen, vorhandene Kapazit?ten besser zu nutzen und Unternehmen zukunftsf?hig aufzustellen?, sagt Ulrich Zahner, Gesch?ftsf?hrer von Allgeier inovar.

Gro?teil der Besch?ftigten berichtet von Stress und Frustration

Ineffiziente Prozesse und der damit verbundene erhebliche Zeitverlust beeintr?chtigen den Arbeitsalltag vieler Besch?ftigter deutlich. So geben drei F?nftel (57 Prozent) der Befragten an, dass unzureichende Abl?ufe zu Stress und Frustration f?hren. Jeder Zweite (50 Prozent) erkl?rt, dadurch weniger Zeit f?r wichtige Aufgaben zu haben. Zudem berichten 39 Prozent, dass Entscheidungen verz?gert werden. Laut Studie erschweren ineffiziente Prozesse dar?ber hinaus die Zusammenarbeit im Team, f?hren vermehrt zu ?berstunden und beeintr?chtigen die Konzentration.

Gleichzeitig erkennen viele Besch?ftigte erhebliche Chancen f?r Automatisierung. 44 Prozent sehen den gr??ten Hebel bei der Dateneingabe und Daten?bertragung. 35 Prozent nennen die Suche nach Informationen als Bereich mit hohem Optimierungsbedarf. Weitere 30 Prozent sehen Verbesserungsm?glichkeiten bei Reporting- und Dokumentationsaufgaben, w?hrend 28 Prozent insbesondere die Bearbeitung von Rechnungen und Vertr?gen als geeigneten Ansatzpunkt f?r Automatisierung nennen.

Nur ein F?nftel der Firmen hat Dokumentenprozesse vollst?ndig digitalisiert

Zudem zeigt die Studie, dass zwischen den erkannten Automatisierungspotenzialen und deren tats?chlicher Umsetzung in vielen Unternehmen eine deutliche L?cke besteht. So geben lediglich 20 Prozent der Befragten an, dass die Verarbeitung von Rechnungen, Vertr?gen oder Freigaben in ihrem Unternehmen vollst?ndig digital erfolgt. Weitere 35 Prozent beschreiben ihre Prozesse als ?berwiegend digital. Demgegen?ber arbeitet knapp jedes f?nfte Unternehmen (17 Prozent) nach eigenen Angaben noch gr??tenteils oder vollst?ndig manuell.

?Mit der Einf?hrung der E-Rechnung und weiteren regulatorischen Anforderungen steigt der Druck auf Unternehmen, ihre Dokumentenprozesse konsequent zu digitalisieren. Digitalisierung bedeutet dabei mehr als das reine Erfassen von Dokumenten in digitaler Form. Entscheidend sind durchg?ngige Prozesse ? vom Eingang eines Dokuments ?ber die Bearbeitung und Freigabe bis hin zur revisionssicheren Archivierung. So lassen sich Medienbr?che vermeiden und administrative Aufw?nde zielgenau reduzieren?, erkl?rt Ulrich Zahner.

>> Studiengrafiken zum Download: https://allgeier-inovar.de/blog/studie-jeder-dritte-beschaeftigte-verliert-28-arbeitstage-pro-jahr/

?ber die Studie

Civey befragte im Auftrag von Allgeier inovar vom 20. bis zum 28. Mai 2026 insgesamt 1.000 Erwerbst?tige in Deutschland, die ?berwiegend administrativen T?tigkeiten nachgehen.

?Zur Kalkulation der verlorenen Arbeitszeit

– 1 Stunde ? 220 Arbeitstage = 220 Stunden pro Jahr
– 220 Stunden ? 8 Stunden Arbeitstag = 27,5 Arbeitstage
– 27,5 Arbeitstage ? 5 Arbeitstage pro Woche = 5,5 Arbeitswochen

Zu den Arbeitstagen (220 Tage):

– 52 Wochen ? 5 Arbeitstage = 260 Arbeitstage
– minus etwa 30 Urlaubstage
– minus etwa 10 Feiertage

Keywords:KI und Automatisierung,Zeitfresser im Arbeitsalltag,Dokumentenprozesse,Digitalisierung,verlorene Arbeitstage

adresse

Powered by WPeMatico

Anzeigen