Adacta: 2026 – Warum Versicherer ihre Kernsysteme modernisieren müssen

Michael Breidenband, Gesch?ftsf?hrer, Adacta Deutschland, sieht dringenden Handlungsbedarf f?r Versicherer und Makler

Michael Breidenband, Gesch?ftsf?hrer, Adacta Deutschland, sieht dringenden Handlungsbedarf f?r Versicherer und Makler f?r die Modernisierung von IT-Systemen:

Wenn wir auf den deutschen Versicherungsmarkt im Jahr 2026 blicken, stehen Versicherer und Makler vor einer Entscheidung, die sich nicht l?nger vertagen l?sst. Die Erkenntnis ist l?ngst da: Kernsysteme sind in die Jahre gekommen, technische Schulden wachsen kontinuierlich. Ob modernisiert werden muss, ist keine Frage mehr. Was viele jedoch noch z?gern l?sst, ist die Erfahrung, dass klassische Plattformmigrationen als hochriskant wahrgenommen werden – und in der Praxis oft auch genau das sind.

2025 war f?r uns das Jahr, in dem wir gezeigt haben, dass es einen anderen Weg gibt. Mit dem erfolgreichen Go-live von DVA Ende 2024 und dem stabilen Betrieb seitdem konnten wir beweisen, dass selbst hochkomplexe Workflows von Industriebrokern mit AdInsure produktiv und zuverl?ssig umgesetzt werden k?nnen. In einem Markt, in dem Vertrauen nicht versprochen, sondern belegt werden muss, ist das ein entscheidender Referenzpunkt.

Ein weiterer Meilenstein war die Gewinnung der Haftpflichtkasse als Neukunde im Jahr 2025. Die Entscheidung eines deutschen Versicherers, sein Kernsystem gemeinsam mit Adacta zu modernisieren, best?tigt unseren Ansatz in einem Marktsegment, in dem nachweisbare Kompetenz und Verl?sslichkeit von zentraler Bedeutung sind. Der dort gew?hlte schrittweise Modernisierungsansatz ist bewusst darauf ausgelegt, das Alles-oder-Nichts-Risiko klassischer Migrationen zu vermeiden – und genau darin liegt seine St?rke.

Wir wissen sehr genau, was es braucht, um in Deutschland erfolgreich zu sein. Der deutsche Versicherungsmarkt geh?rt zu den anspruchsvollsten in Europa. Lokale Anpassung ist hier kein Nice-to-have, sondern eine Grundvoraussetzung. Deshalb investieren wir gezielt und nachhaltig in unsere Deutschland-Lokalisierung: von der BiPRO-Integration ?ber regulatorische Anforderungen bis hin zu markt?blichen Prozessen. Gleichzeitig versch?rfen neue Rahmenbedingungen wie DORA sowie die wachsende Aufmerksamkeit der Aufsichtsbeh?rden f?r KI und Data Governance die Anforderungen an IT-Plattformen. Versicherer ben?tigen Systeme, die sich kontinuierlich anpassen lassen, ohne bei jeder Ver?nderung neue technische Schulden aufzubauen.

AdInsure unterscheidet sich dabei in drei wesentlichen Punkten von anderen L?sungen: durch seinen umfassenden funktionalen Umfang, echte Multi-Line-F?higkeit und eine konsequent umgesetzte No-Code-/Low-Code-Architektur. Multi-Line bedeutet f?r uns die gleichzeitige Unterst?tzung von Privat- und Gewerbegesch?ft. Umfassend hei?t: von der Produktentwicklung ?ber Bestandsf?hrung bis hin zur R?ckversicherung. Und konfigurierbar bedeutet bei uns tats?chlich konfigurierbar. Fachbereiche und IT-Teams k?nnen Produkte, Prozesse und Workflows anpassen, ohne den Code zu ver?ndern und ohne auf den Anbieter angewiesen zu sein. Das unterscheidet uns grundlegend von Plattformen, die lediglich parametrisiert sind und bei jeder relevanten ?nderung externe Unterst?tzung ben?tigen.

Diese F?higkeit ist entscheidend, denn im Jahr 2026 m?ssen Versicherer Marktchancen innerhalb von Wochen nutzen k?nnen – nicht erst nach Monaten. Gleichzeitig befinden sich Unternehmen in sehr unterschiedlichen Phasen ihrer operativen Reife. Mit unserem Managed-Services-Angebot erm?glichen wir unseren Kunden genau deshalb, selbst zu entscheiden, welche Verantwortung sie intern ?bernehmen und welche Aufgaben sie an uns auslagern m?chten.

Die positive Bewertung durch f?hrende Versicherungsforschungs- und Beratungsh?user gibt Orientierung. Wirkliches Vertrauen entsteht jedoch dann, wenn man sieht, dass L?sungen im Alltag funktionieren. Genau daf?r stehen DVA und die Haftpflichtkasse.

Unser Ziel f?r 2026 in Deutschland und der gesamten DACH-Region ist klar: Wir wollen der Partner sein, den Versicherer und Industriebroker w?hlen, wenn sie echte Plattformunabh?ngigkeit suchen. Nicht als Marketingversprechen, sondern als gelebte Realit?t. Unabh?ngigkeit bedeutet Kontrolle ?ber den eigenen Innovationsfahrplan, die F?higkeit, regulatorische ?nderungen umzusetzen, ohne auf Release-Zyklen warten zu m?ssen, und Modernisierung ohne riskante Big-Bang-Transformationen.

Wir bauen gezielt Partnerschaften mit Organisationen auf, die Technologie als strategischen Erfolgsfaktor verstehen – und die einen Partner sch?tzen, der nicht nur Konzepte pr?sentiert, sondern zuverl?ssig liefert. Darauf liegt unser Fokus im Jahr 2026.

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