Durchbruch für textile Kreislaufwirtschaft: Reju sichert sich 135 Millionen Euro NIKI-Förderung für Recycling-Hub in Chemelot, Niederlande

PARIS, Frankreich, 1. April 2026 – RejuTM, das fortschrittliche Unternehmen f?r die Regeneration von Textilien, hat eine F?rderung in H?he von 135 Millionen Euro im Rahmen des niederl?ndischen F?rderprogramms f?r Klimaprojekte (Nationale Investeringsregeling Klimaatprojecten Industrie, kurz: NIKI) erhalten. Als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur finalen Investitionsentscheidung flie?en die Mittel in den geplanten industriellen Regeneration Hub im Chemelot Industrial Park in Sittard-Geleen und sichern die Finanzierung der Investitionsphase sowie den anschlie?enden Betrieb der Anlage.

„Wir sind der niederl?ndischen Regierung und dem Ministerium f?r Wirtschaft und Klima sehr dankbar. Sie unterst?tzen die Skalierung kommerzieller Technologien, die messbare Emissionsreduktionen erm?glichen und den ?bergang zu einer wirklich zirkul?ren Textilindustrie beschleunigen“, sagt Patrik Frisk, CEO von Reju. „Diese F?rderung ist ein starkes Vertrauenssignal f?r unsere Technologie und unser Team. Am Standort Chemelot werden wir zirkul?re Rohstoffe im industriellen Ma?stab bereitstellen. Dabei senken wir Emissionen entlang der textilen Wertsch?pfungsketten und etablieren ein ?bertragbares Modell f?r zirkul?re Textilien in Europa.“

Das NIKI-Programm ist die zentrale Initiative der niederl?ndischen Regierung zur Beschleunigung der industriellen Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft im gro?en Ma?stab. Es leistet damit einen wichtigen Beitrag zu den Zielen der Niederlande und der Europ?ischen Union im Bereich Circular Economy. Das Projekt von Reju verfolgt dieselben Ziele. Es baut ein Textil-zu-Textil-Verfahren aus, das schwer recycelbare, polyesterhaltige Materialien in hochwertige zirkul?re Zwischenprodukte f?r die Polyesterproduktion umwandelt. Durch die Umleitung textiler Reststoffe von Deponien und Verbrennungsanlagen tr?gt Reju dazu bei, die Umweltauswirkungen von Textilabf?llen deutlich zu reduzieren.

Der geplante Regeneration Hub wird Alttextilien verarbeiten, die sonst im Abfallstrom landen w?rden. Daraus entsteht Reju Polyester mit rund 50 Prozent geringeren CO-Emissionen im Vergleich zu neu produziertem Polyester. Das Material wird anschlie?end wieder in die nachgelagerte Lieferkette eingebracht und zu Garnen und Stoffen f?r den Endverbrauch weiterverarbeitet.

Der Schwerpunkt des Projekts soll auf industrieller Integration, effizienter Nutzung von Energie und Ressourcen sowie vollst?ndig nachvollziehbaren, zirkul?ren Lieferketten liegen. So soll der Einsatz fossiler Prim?rrohstoffe so weit wie m?glich minimiert werden.

Der Chemelot Industrial Park wurde aufgrund seines etablierten industriellen ?kosystems ausgew?hlt. Erg?nzt wird dies durch gemeinsam genutzte Versorgungs- und Logistikinfrastrukturen wie auch die N?he zu Innovations- und Forschungseinrichtungen. Diese Voraussetzungen unterst?tzen einen effizienten Auftakt und zuverl?ssigen Betrieb. Zudem schaffen sie die Grundlage, das Modell auf weitere Standorte zu ?bertragen.

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