Berlin – Angesichts der anhaltend hohen Belastungen f?r kleine
und mittelst?ndische Unternehmen fordert der Bund der Selbst?ndigen Deutschland
ein deutliches politisches Signal der Solidarit?t. Pr?sidentin Liliana Gatterer
appelliert an die Bundestagsabgeordneten, in der aktuellen wirtschaftlichen
Lage auf die zum 1. Juli vorgesehene Erh?hung ihrer Di?ten zu verzichten.
„Die Belastungen f?r die klein- und mittelst?ndischen
Unternehmen nehmen seit Jahren sp?rbar zu. Hohe Steuerlasten, immer neue
B?rokratie, steigende Energiekosten und ein wachsender Mindestlohn bringen
viele Betriebe an ihre Grenzen“, erkl?rt Gatterer. Gleichzeitig steige die Zahl
der Insolvenzen.
Zus?tzlich versch?rfen internationale Krisen die
wirtschaftliche Lage. Die Auswirkungen der aktuellen Kriege treiben
Energiepreise und ?lpreise weiter nach oben. „Viele Unternehmen merken das
zun?chst an der Tankstelle – doch die steigenden Transportkosten verteuern
letztlich nahezu alle Produkte“, so Gatterer. Besonders betroffen seien
Betriebe, die auf Transport und energieintensive Prozesse angewiesen sind.
Vor diesem Hintergrund sei es schwer vermittelbar,
dass die Entsch?digung der Bundestagsabgeordneten zum 1. Juli voraussichtlich
um 497 Euro monatlich steigt. Grundlage daf?r ist die Entwicklung der
Bruttomonatsl?hne, die 2025 nominal um 4,2 Prozent gestiegen sind und an die die
Abgeordnetenentsch?digung gekoppelt ist.
„Gerade in diesen Krisenzeiten w?re ein freiwilliger
Verzicht auf diese Erh?hung ein starkes und positives Zeichen“, betont
Gatterer. Ein solcher Schritt w?rde zeigen, dass auch die Politik bereit ist,
Ma? zu halten und Verantwortung zu ?bernehmen.
„Es geht nicht nur um Einsparungen im Staatshaushalt.
Aber es geht um ein Signal an die vielen Unternehmer sowie ihre Besch?ftigten –
also an Millionen von W?hlern in den Betrieben. Ein Zeichen der Zur?ckhaltung
w?rde wahrgenommen werden und Vertrauen st?rken“, so Gatterer abschlie?end.
Keywords:Bund der Selbst?ndigen Deutschland e.V.,Solidarit?t,Di?ten
Powered by WPeMatico