Normalit?t ist dieser Tage zum Fremdwort geworden. Die (Wirtschafts-)Welt ist bestimmt von Chaos und Krisen und die Menschen sehnen sich nach Stabilit?t. Auch innerhalb der Unternehmen und in den einzelnen Teams herrsche Uneinigkeit und Durcheinander. „Wenn die Ergebnisse am Ende des Tages nicht stimmen, h?ngt dies allerdings nicht mit nur einem Faktor zusammen, sondern entsteht aus einer Verkettung vieler Ereignisse, die vorab schiefgelaufen sind und ignoriert wurden“, betont Jutta Reichelt.
Um Chaos in Teams zu vermeiden, solle jede F?hrungskraft zu Beginn einige essenzielle Fragen beantworten: F?r welche Zeit bleibt eine Arbeit im Team? Wie lange muss auf die Ergebnisse anderer gewartet werden? Wo bleibt etwas stecken und an welchen Stellen entstehen Engp?sse? Jutta Reichelt f?gt erg?nzend hinzu: „Wenn Timings nicht eingehalten werden, dann liegen Problem, Ursache und die jeweilige L?sung meist nicht linear aufeinander. Nur weil Teammitglied A etwas macht, entstehen daraus nicht automatisch Ergebnis B und die Konsequenz C.“
Die Ratgeberin weist ebenfalls darauf hin, dass es sehr komplex sei, wenn Menschen miteinander arbeiten und Chaos nicht nur auf der sachlichen Ebene entstehe: „Weitere Unzul?nglichkeiten wie mangelnde Kommunikation, fehlende Kenntnisse oder nicht vorhandenes Know-how, Macht- und Politikspielchen sowie Konflikte k?nnen ebenfalls zu einem schlechteren Ergebnis f?hren.“ Jetzt gelte es, die Blockaden herauszufinden und zu l?sen – hierf?r hat Jutta Reichelt drei Schritte zusammengestellt, die sich in der Praxis bew?hrt haben.
Im ersten Schritt sei es wichtig, die Arbeit transparent zu machen. „Zwei Hilfsmittel haben sich bez?glich der Transparenz meiner Erfahrung nach besonders bew?hrt: ein Kanban- und ein Abh?ngigkeitsboard“, so Jutta Reichelt. Ersteres sei speziell daf?r geeignet, wenn sich die Blockaden haupts?chlich in einem Team verorten lassen, denn es zeigt entlang des Arbeitsprozesses auf, an welchen Stellen sich das Projekt befindet, was bereits abgeschlossen ist, aktuell erledigt wird oder noch aussteht. Zudem sei es hilfreich, den Faktor Zeit miteinzubeziehen, wie Jutta Reichelt aufzeigt: „In einem Kanbanboard k?nnen Wartezeiten, Aufgabenungleichheiten, s?mtliche Blockaden, Laufzeiten, eventuelle Notf?lle und teilweise Abh?ngigkeiten zu anderen Teams sichtbar gemacht und angegangen werden.“ Sind mehrere Teams in den Prozess involviert, empfiehlt sie ein Abh?ngigkeitsboard, in welchem jedes Team entlang der Wertsch?pfungskette ?ber eine Spalte verf?gt und die Arbeit von links nach rechts ?ber das Board l?uft. Digital lassen sich die Abh?ngigkeiten sehr gut mittels eines der zahlreichen Programme darstellen. Jutta Reichelt starte pers?nlich gerne mit einem digitalen Whiteboard, beispielsweise von Miro und einem Conceptboard. Das erleichtere auch Anpassungen, da sich gerade anf?nglich noch viele Ver?nderungen ergeben.
Unabh?ngig vom Board sei im zweiten Schritt eine regelm??ige Reflektion wichtig. „In diesen Terminen sind die Teilnehmenden angehalten dar?ber zu reflektieren, was gut gelaufen ist und was in der Zusammenarbeit verbessert werden kann, damit die Arbeit reibungsloser und effektiver durch das Unternehmen flie?en kann“, erkl?rt Jutta Reichelt. Ein Kernpunkt, dem genug Zeit einger?umt werden solle, ist die Ursachenforschung. Nur wenn es gelingt, zur Wurzel eines Problems vorzudringen, lasse sich dieses wirklich l?sen. Zudem werde dann nicht weiter an den Symptomen gearbeitet, was f?r die Mitarbeitenden belastend sein k?nne. Im Anschluss an den Termin gelte es, 1-2 konkrete Ma?nahmen festzulegen, die das Problem beheben.
Im dritten Schritt sei der Einsatz der F?hrungskraft gefragt, damit die festgelegten Ma?nahmen auch von allen umgesetzt werden. „Die F?hrungskr?fte tragen hier die Verantwortung daf?r, einen arbeitsf?higen Alltag f?r ihre Mitarbeitenden zu schaffen. Engagieren sie sich daf?r und unterst?tzen sie ihr Team dort, wo es n?tig ist, wird die Umsetzung zum Erfolg“, bekr?ftigt Jutta Reichelt abschlie?end.
In ihrem pers?nlichen Blog „Flaschenpost“ informiert Jutta Reichelt ?ber viele weitere Themen, die Organisationen auf Erfolgskurs bringen.
Mehr Informationen und Kontakt zu Jutta Reichelt gibt es hier: www.jutta-reichelt.de
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