BETON oder BIOTOP?

Neues Konzept zur Aufforstung des Hamburger Elbwaldes

Derzeit besteht der Elbwald – nach der im Februar 2026 vollzogenen Teilrodung – aus ?ber 350 Pappeln. Aber zwischen den B?umen am Elbufer und dem alten Petroleumhafen liegen 24 Hektar Brachland. Dieses Areal wird von der Hamburg Port Authority (HPA) seit Jahren regelm??ig gepfl?gt, um zu verhindern, dass sich hier B?ume, B?sche und Tiere ansiedeln. Denn diese Fl?che ist f?r die im Rahmen der Hafenwesterweiterung geplanten neuen Containerterminals ?reserviert?. Da der Hamburger Hafen aber keine neuen Containerliegepl?tze ben?tigt, sollte daf?r auch keine Fl?che mehr freigehalten werden. Franz Hermann, Vorsitzender des Vereins Elbwald retten, betonte: ?Wir fordern deshalb, das Gebiet hinter dem Elbwald freizugeben und zu einem Mischwald aufzuforsten. Derzeit diskutieren wir ein entsprechendes Konzept unseres Umweltgutachters Markus M?ssel mit Umweltverb?nden und Aufforstungsfachleuten. Anfang September werden wir das Projekt auf einer Veranstaltung vorstellen. Wir k?nnen aber jetzt schon verraten, dass vorgesehen ist, in diesem neuen Stadtwald insgesamt 3.000 langlebige B?ume anzusiedeln – ?berwiegend Pappeln und dazu passende Arten wie Weiden, Erlen und Eschen. ? Damit entst?nde ein ?kologisch optimal ausbalanciertes Biotop, das in dem Industriegebiet Finkenwerder zwischen Containerhafen und Airbus-Werk eine wichtige Funktion zur CO?-, Feinstaub- und Schadstoffbindung h?tte und im Jahresdurchschnitt t?glich ?ber sechs Millionen Liter Sauerstoff produzieren w?rde. Der neue Elbwald w?re somit ein wichtiger Beitrag, um die im Hamburger Volksentscheid vom Oktober 2025 beschlossenen Klimaziele zu erreichen.
Die Volkspetition Elbwald retten ist derweil auf der Zielgeraden: von den 10.000 ben?tigten Unterschriften wurden bereits rund 8.000 gesammelt.

Keywords:Umweltschutz,Wald,Hamburg,Hafen,Politik

adresse

Powered by WPeMatico

Anzeigen