von Karsten Drath*
Viele Organisationen stecken in derselben Falle. Sie investieren erheblich in Change-Programme, Workshops und Beratungsmandate und kommen trotzdem nicht wirklich voran. Der Grund liegt h?ufig nicht in fehlenden Ressourcen oder mangelndem Willen, sondern in einem grundlegenden Denkfehler. Oft arbeiten Organisationen nur an Menschen oder am System. Eines davon greift zu kurz, denn Ver?nderung muss immer auf beiden Ebenen gleichzeitig stattfinden.
Die Leadership Choices GmbH mit Sitz in Wiesbaden hat dieses Entweder-Oder konsequent ?berwunden. Das zentrale Konzept dahinter hei?t OC-Loop.
Das Symbol der liegenden Acht
Der OC-Loop ist das Herzst?ck des Organisations-Coaching-Ansatzes von Leadership Choices. Sein Symbol ist die liegende Acht, das mathematische Zeichen f?r Unendlichkeit. Es steht f?r zwei Ebenen, die in jeder echten Transformation gleichzeitig bewegt werden m?ssen: das soziale System als Ganzes und die Individuen, die dieses System pr?gen. Beide stehen in einer untrennbaren Wechselwirkung. Was sich im Einzelnen ver?ndert, ver?ndert das Kollektiv und umgekehrt, kontinuierlich und ohne Ende.
Zugleich greift das Symbol eine weitere Idee auf. Das Two-Loops-Modell basiert auf der Systemtheorie, wonach Neues zun?chst im Kleinen entsteht, bevor es zur neuen dominanten Logik wird. Der OC-Loop erweitert diesen Gedanken und versteht Transformation nicht als einmaliges Ereignis, sondern als fortlaufender Prozess aufeinanderfolgender Lernzyklen.
Vier Schritte, die immer wieder neu beginnen
Praktisch entfaltet sich der OC-Loop in einem iterativen Vorgehen. Organisations-Coaches beobachten gemeinsam mit dem System, welche Muster, Spannungen und unausgesprochenen Annahmen das Handeln pr?gen. Daraus entstehen Hypothesen, keine Diagnosen, sondern bewusst vorl?ufige Deutungsangebote. Auf ihrer Grundlage werden Interventionen als gezielte Experimente gesetzt: Dialogformate, strukturelle Anpassungen, symbolische Handlungen. Anschlie?end wird die Wirkung reflektiert, gesichert und der n?chste Zyklus beginnt.
Das Bild dahinter ist eine Kugel, die einen Berg hinaufrollt. Jede Schleife erzeugt neuen Schwung. Damit die Kugel nicht zur?ckrollt, m?ssen gewonnene Erkenntnisse in Prozessen, Routinen und gelebter Praxis verankert werden.
Vertikale Entwicklung als Schl?ssel
Im Zentrum des OC-Loops steht ein Verst?ndnis von F?hrungsentwicklung, das ?ber klassische Kompetenztrainings hinausgeht. Horizontale Entwicklung erweitert Wissen und F?higkeiten. Vertikale Entwicklung ver?ndert, wie Menschen denken, urteilen und Sinn konstruieren und sie l?sst sich nicht lehren, sondern nur erm?glichen. Das gelingt durch pr?gende Herausforderungen, echte Perspektivwechsel und tief reflektierte Erfahrungen.
Leadership Choices hat mit dem Spiral Leadership Development-Modell einen eigenen Ansatz entwickelt, der diese Reifung als spiralf?rmigen Prozess beschreibt. Mit jeder neuen Herausforderung werden vertraute Themen auf einem h?heren Integrationsniveau durchlaufen. Das Ergebnis sind F?hrungspers?nlichkeiten, die mit Komplexit?t und Kontrollverlust produktiv umgehen k?nnen und damit zur treibenden Kraft organisationaler Transformation werden.
Dabei gilt: Vertikale F?hrungsentwicklung ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung f?r Wandel. Erst im Zusammenspiel mit der Ver?nderung kollektiver Muster entfaltet sie ihre volle Wirkung. Genau das bildet der OC-Loop ab.
Transformation st?rkt, wer sie tr?gt
Aus ?ber zehn Jahren Praxis wissen wir, dass Psychologisches Kapital nicht trotz des Wandels, sondern gerade wegen des Wandels w?chst. Psychologisches Kapital ist ein Zusammenspiel der psychologischen Ressourcen eines Menschen, wie Zuversicht, mentale Beweglichkeit, Selbstwirksamkeit und Optimismus. Wer Transformation als Lernraum versteht und professionell begleitet, schafft Bedingungen, unter denen
Menschen und Organisationen gemeinsam resilienter werden. Mit dem Executive FiRE Index hat Leadership Choices ein Messinstrument entwickelt, das dieses Kapital sichtbar und steuerbar macht.
Bedeutung f?r Organisationen
Der OC-Loop ist kein Modell f?r die Schublade. Er ist das operative Prinzip einer Begleitpraxis. Organisationen, die mit diesem Ansatz arbeiten, erleben eine neue Qualit?t im Wandel. Reibung zwischen Initiative und Alltagsroutine wird reduziert, daf?r entsteht mehr Eigenverantwortung auf allen Ebenen und eine tiefere Verankerung des Wandels, weil er nicht verordnet, sondern gemeinsam gestaltet wird.
* Karsten Drath ist Gesch?ftsf?hrer und Gr?nder der Leadership Choices GmbH
Der OC-Loop – Wenn
individuelle und kollektive Transformation Hand in Hand gehen
Viele
Organisationen stecken in derselben Falle. Sie investieren erheblich in
Change-Programme, Workshops und Beratungsmandate und kommen trotzdem nicht
wirklich voran. Der Grund liegt h?ufig nicht in fehlenden Ressourcen oder
mangelndem Willen, sondern in einem grundlegenden Denkfehler. Oft arbeiten
Organisationen nur an Menschen oder am System. Eines davon greift zu kurz, denn
Ver?nderung muss immer auf beiden Ebenen gleichzeitig stattfinden.
Die
Leadership Choices GmbH hat dieses Entweder-Oder konsequent ?berwunden. Das
zentrale Konzept dahinter hei?t OC-Loop.
Das
Symbol der liegenden Acht
Der
OC-Loop ist das Herzst?ck des Organisations-Coaching-Ansatzes von Leadership
Choices. Sein Symbol ist die liegende Acht, das mathematische Zeichen f?r
Unendlichkeit. Es steht f?r zwei Ebenen, die in jeder echten Transformation
gleichzeitig bewegt werden m?ssen: das soziale System als Ganzes und die
Individuen, die dieses System pr?gen. Beide stehen in einer untrennbaren Wechselwirkung.
Was sich im Einzelnen ver?ndert, ver?ndert das Kollektiv und umgekehrt,
kontinuierlich und ohne Ende.
Zugleich
greift das Symbol eine weitere Idee auf. Das Two-Loops-Modell basiert auf der
Systemtheorie, wonach Neues zun?chst im Kleinen entsteht, bevor es zur neuen
dominanten Logik wird. Der OC-Loop erweitert diesen Gedanken und versteht Transformation
nicht als einmaliges Ereignis, sondern als fortlaufender Prozess
aufeinanderfolgender Lernzyklen.
Vier
Schritte, die immer wieder neu beginnen
Praktisch
entfaltet sich der OC-Loop in einem iterativen Vorgehen. Organisations-Coaches
beobachten gemeinsam mit dem System, welche Muster, Spannungen und
unausgesprochenen Annahmen das Handeln pr?gen. Daraus entstehen Hypothesen, keine
Diagnosen, sondern bewusst vorl?ufige Deutungsangebote. Auf ihrer Grundlage
werden Interventionen als gezielte Experimente gesetzt: Dialogformate,
strukturelle Anpassungen, symbolische Handlungen. Anschlie?end wird die Wirkung
reflektiert, gesichert und der n?chste Zyklus beginnt.
Das
Bild dahinter ist eine Kugel, die einen Berg hinaufrollt. Jede Schleife erzeugt
neuen Schwung. Damit die Kugel nicht zur?ckrollt, m?ssen gewonnene Erkenntnisse
in Prozessen, Routinen und gelebter Praxis verankert werden.
Vertikale
Entwicklung als Schl?ssel
Im
Zentrum des OC-Loops steht ein Verst?ndnis von F?hrungsentwicklung, das ?ber
klassische Kompetenztrainings hinausgeht. Horizontale Entwicklung erweitert
Wissen und F?higkeiten. Vertikale Entwicklung ver?ndert, wie Menschen denken,
urteilen und Sinn konstruieren und sie l?sst sich nicht lehren, sondern nur
erm?glichen. Das gelingt durch pr?gende Herausforderungen, echte
Perspektivwechsel und tief reflektierte Erfahrungen.
Leadership
Choices hat mit dem Spiral Leadership Development-Modell einen eigenen Ansatz
entwickelt, der diese Reifung als spiralf?rmigen Prozess beschreibt. Mit jeder
neuen Herausforderung werden vertraute Themen auf einem h?heren
Integrationsniveau durchlaufen. Das Ergebnis sind F?hrungspers?nlichkeiten, die
mit Komplexit?t und Kontrollverlust produktiv umgehen k?nnen und damit zur
treibenden Kraft organisationaler Transformation werden.
Dabei
gilt: Vertikale F?hrungsentwicklung ist eine notwendige, aber keine
hinreichende Bedingung f?r Wandel. Erst im Zusammenspiel mit der Ver?nderung
kollektiver Muster entfaltet sie ihre volle Wirkung. Genau das bildet der
OC-Loop ab.
Transformation
st?rkt, wer sie tr?gt
Aus
?ber zehn Jahren Praxis wissen wir, dass Psychologisches Kapital nicht trotz
des Wandels, sondern gerade wegen des Wandels w?chst. Psychologisches Kapital
ist ein Zusammenspiel der psychologischen Ressourcen eines Menschen, wie Zuversicht,
mentale Beweglichkeit, Selbstwirksamkeit und Optimismus. Wer Transformation als
Lernraum versteht und professionell begleitet, schafft Bedingungen, unter denen
Menschen und Organisationen gemeinsam resilienter werden. Mit dem Executive
FiRE Index hat Leadership Choices ein Messinstrument entwickelt, das dieses
Kapital sichtbar und steuerbar macht.
Was
das f?r Organisationen bedeutet
Der
OC-Loop ist kein Modell f?r die Schublade. Er ist das operative Prinzip einer
Begleitpraxis. Organisationen, die mit diesem Ansatz arbeiten, erleben eine
neue Qualit?t im Wandel. Reibung zwischen Initiative und Alltagsroutine wird
reduziert, daf?r entsteht mehr Eigenverantwortung auf allen Ebenen und eine
tiefere Verankerung des Wandels, weil er nicht verordnet, sondern gemeinsam
gestaltet wird.
(Von
Karsten Drath, Gesch?ftsf?hrer
und Gr?nder der Leadership Choices GmBH)
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