„Geld macht glücklich“ ist (k)ein Trugschluss

Heute ist der Weltspartag. F?r Kinder war das fr?her ein besonderer Tag. Das Sparschwein mit dem flei?ig angesparten Taschengeld, den heimlich zu gesteckten M?nzen und Scheinen von Tanten, Onkel und Gro?eltern wurde zur Bank gebracht und geschlachtet. ?brig blieb ein kleines Verm?gen, dass die Mini-Million?re in ihren Sparb?chern eintragen lassen haben.

Der Vortragsredner und Finanzberater Jean Meyer erinnert sich noch sehr gut an den Weltspartag seiner Kindheit. Doch anders als heute wurde der Sparflei? damals noch mit Zinsen belohnt. „Als Kind habe ich nicht verstanden, was sich hinter der Verzinsung verbirgt, aber was ich verstanden habe, war, dass Geldsparen belohnt wird. Heute ist das nicht mehr so. Im Gegenteil, die Inflation bestraft jene, die Geld sparen, denn es verliert immer mehr an Wert“, erkl?rt Meyer.

Im September hat die Inflationsrate mit 10 Prozent einen neuen H?chststand erreicht. Das Geld wird also immer weniger, doch der Bedarf – oder die Gier – danach steigt. Brot, Autos und Schuhe lassen sich schlie?lich nicht mit Monopoly-Geld bezahlen. Doch wie viel Geld ist genug, um ein angenehmes Leben zu f?hren? Das Stichwort sei hierbei „finanzielle Freiheit“, meint der Vortragsredner. Es gehe darum, ?ber so viel – oder wenig, je nachdem, wie man es betrachtet – Geld zu verf?gen, dass man finanziell frei ist. „Das bedeutet nicht, dass Sie Million?re sein m?ssen, um finanziell frei und gl?cklich zu sein. Es geht vielmehr darum zu erkennen, dass viel Geld allein nicht gl?cklich macht. Es r?umt Ihnen eine gewisse finanzielle Freiheit und M?glichkeiten ein, Ihr Gl?ck im Leben zu finden“, erkl?rt der Vortragsredner weiter.

In seinem Vortrag „Gl?cksfaktor Geld“ kl?rt der langj?hrige Finanzberater den Trugschluss „Geld=Gl?ck“ auf und wie man ohne Million?rsverm?gen finanzielle Freiheit und das pers?nliche Gl?ck erreichen kann. „Viele Menschen assoziieren Geld und Reichtum mit Gl?ck. Doch macht es nicht gl?cklich, sondern gelassen“, so Meyer. Der Vortragsredner ist auch der Meinung, dass Geld das Leben erleichtere, doch gebe es einen Unterschied zwischen Leichtigkeit und Gl?ck.

Nichtsdestotrotz ist Geld ein entscheidender Faktor auf dem Pfad zum Gl?ck. Mit der Inflation vor der Nase und einer bevorstehenden Wirtschaftskrise im Nacken stellt sich nat?rlich die Frage, wo das Geld f?r die finanzielle Freiheit herkommen soll. Der Vortragsredner sagt ganz klar: „Geld zu sparen reicht nicht mehr. Die Bank belohnt Sie nicht f?r Ihre Sparsamkeit und die Inflation macht Ihre Arbeit sogar zunichte. Sie m?ssen das Geld anlegen, sodass Sie es nicht nur erhalten, sondern gleichzeitig auch vermehren. So erreichen Sie irgendwann die finanzielle Freiheit, die Sie f?r Ihr Gl?ck ben?tigen“.

Auch wenn die Augen bei dem Anblick der bunten Papierschnipsel genauso leuchten wie die von Kindern im S??warenladen, sind nicht die Geldscheine selbst, sondern die Gedanken an die Dinge, gegen die wir das Geld eintauschen der Grund f?r den gierig-euphorischen Blick. „Geld allein macht uns nicht gl?cklich, aber es erm?glicht, Gl?ck zu finden. Wenn Sie das verstehen, trennen Sie nur noch Strategie und Disziplin von Ihrem Ziel“.

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