GeoMap-Analyse: Welche Regionen führen in puncto Energieeffizienz?

Suhl ist Spitzenreiter, Leipzig f?hrt unter den gr??ten St?dten

Die komplette Analyse inkl. Grafiken lesen Sie hier.

Vor dem Hintergrund der anstehenden Neufassung der EU-Geb?uderichtlinie, die bis 2033 keine energetische Sanierungspflicht f?r Wohngeb?ude mit den Energieeffizienzklassen A+ bis D vorsieht, r?ckt die Optimierung der Energieeffizienz von Wohngeb?uden verst?rkt in den Fokus. Das Ziel dieser Richtlinie ist die Steigerung der Energieeffizienz von Geb?uden, um die Klimaneutralit?tsziele der EU bis 2050 zu unterst?tzen. Damit sind Eigent?mer, Mieter und Vermieter gleicherma?en aufgerufen, Ma?nahmen zur Energieeffizienz zu ergreifen.

Das GEG (Geb?udeenergiegesetz) erfordert ab 2026, dass neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Bestehende Heizungen bleiben unver?ndert. F?r Bestandsgeb?ude gibt es eine ?bergangsfrist, um den Umstieg auf erneuerbare Energiequellen zu pr?fen. Kommunen m?ssen Fernw?rmenetz-Pl?ne vorlegen.

Nach dem Entwurf der EU-Geb?uderichtlinie m?ssen Wohngeb?ude bis 2033 mindestens Energieeffizienzklasse D erreichen, wobei ab 2030 Klasse E als Mindeststandard gilt.

Die folgende GeoMap-Analyse zeigt fl?chendeckende regionale Unterschiede. Insbesondere in Ost- und S?ddeutschland sind vermehrt Wohngeb?ude in den Energieeffizienzklassen A+ bis D eingestuft. Die Liste der Spitzenreiter wird von der kreisfreien Stadt Suhl angef?hrt, die mit einem Anteil von 93,0% an energieeffizienten Wohngeb?uden herausragt.

Unmittelbar dahinter finden sich die St?dte Rostock und Cottbus, wobei Rostock eine Energieeffizienzrate von 92,8% aufweist. Laut GeoMap-Daten unterliegen in Cottbus bis 2033 insgesamt 1.890 Wohngeb?ude keiner energetischen Sanierungspflicht.

Unter den gr??ten St?dten Deutschlands f?hrt Leipzig mit 84,3 Prozent energieeffizienten Wohngeb?uden. Von den insgesamt 13.835 ausgewerteten Angeboten sind 11.667 in den Energieklassen A+ bis D eingestuft.

Der Landkreis M?nchen positioniert sich auf nationaler Ebene auch als eine Region mit hoher Energieeffizienz bei Wohngeb?uden – mit 74,89 Prozent energieeffizienten Adressen. Von 4.384 analysierten Angeboten erf?llen 3.283 die erforderlichen Energieeffizienzstandards.

In Hamburg sind von 30.368 untersuchten Angeboten 56,4 Prozent energieeffizient, was 17.135 energieeffizienten Immobilien entspricht. Die Hauptstadt Berlin pr?sentiert sich mit einem Anteil von 66,1 Prozent an energieeffizienten Wohngeb?uden. Von den 53.689 ?berpr?ften Adressen erreichen 35.472 die Energieeffizienzklasse A+ bis D.

Am anderen Ende der Skala findet sich die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven, wo lediglich 16,5% der analysierten Wohngeb?ude keiner energetischen Sanierungspflicht unterliegen. Unmittelbar dahinter folgen der Landkreis Wesermarsch mit 30,2 Prozent und die kreisfreie Stadt Emden mit 31,6 Prozent.

Methodik

F?r diese GeoMap-Analyse wurden insgesamt 916.000 Angebotsanzeigen mit vollst?ndigen Adressangaben ab 2018 ausgewertet. Dabei wurden nur Anzeigen ber?cksichtigt, die Informationen zur Energieeffizienzklasse und/oder zum Energiekennwert in kWh/m?*a enthielten. Falls mehrere Anzeigen f?r dieselbe Adresse vorlagen, wurde die aktuellste Angabe zur Energieeffizienzklasse oder zum Energiekennwert in die Auswertung einbezogen.

Sofern keine Angaben zur Energieeffizienzklasse vorhanden waren, wurde der Energiekennwert herangezogen. Anzeigen bzw. Adressen mit Angaben von 5 oder 500 kWh/m?*a wurden ausgeschlossen.

In der Analyse wurden die Energieeffizienzklassen A+ bis D sowie ein Energiekennwert von 130 als „ausreichend“ definiert. Das Ergebnis ergibt sich aus dem Anteil der Adressen/Anzeigen mit ausreichenden Energieeffizienzangaben im Verh?ltnis zu allen Adressen/Anzeigen mit Angaben zur Energieeffizienzklasse oder zum Energiekennwert.

Die Daten wurden von der Online-Datenbank GeoMap entnommen.

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