Homeoffice-Arbeitsplätze sind gut ausgestattet, doch jeder vierte Beschäftigte wünscht sich psychologische Beratung

Neue Studie “Wie bewerten wir Fernarbeit nach einem Jahr Pandemie?” von ClickMeeting beleuchtet die aktuelle Situation im Homeoffice

M?nchen / Danzig, 09.06.2021 – Homeoffice statt Gro?raumb?ro, einsamer Snack statt geselliger Kantinenbesuch: Die Arbeitswelt hat sich seit dem Fr?hjahr 2020 in vielen Bereichen deutlich gewandelt. In einer neuen Umfrage von ClickMeeting (https://clickmeeting.com) in der DACH-Region gaben gut zwei Drittel (69 %) der Befragten an, derzeit ganz oder teilweise von zu Hause aus zu arbeiten. F?r viele ist dies eine relativ neue Erfahrung. Denn 90 % haben vor der Pandemie zumindest auch im B?ro gearbeitet. Die R?ckkehr ins B?ro scheint dabei in vielen Unternehmen 2021 grunds?tzlich fest im Blick zu sein. Allerdings gehen 46 % dabei von einem Hybridmodell aus Homeoffice und B?ro aus und lediglich 35 % rechnen mit einer vollst?ndigen R?ckkehr zur Pr?senzarbeit im laufenden Jahr. Hybride Arbeitsmodelle werden den Alltag also offenbar weiter bestimmen. ?berraschend zudem: Immerhin jeder Zehnte kennt die aktuellen Planungen seines Arbeitgebers ?berhaupt nicht.

Hohes Ausstattungsniveau im Homeoffice

Von der Arbeitsecke in der K?che bis zum eigenen, abgetrennten Arbeitszimmer: Die Bedingungen, unter denen Homeoffice aktuell stattfindet, k?nnen sich je nach Wohnsituation drastisch unterscheiden. Die meisten Befragten sind unter dem Strich jedoch zufrieden: 70 % finden mit Blick auf Faktoren wie R?umlichkeiten und Ger?uschpegel zuhause ausreichende Bedingungen f?r ihre Arbeit vor, f?r die restlichen 30 % gilt dies jedoch nur teilweise oder gar nicht. W?hrend 2020 so manche f?rs Homeoffice ben?tigte Hardware zwischenzeitlich nur noch schwer zu bekommen war, scheint sich das Ausstattungsniveau in Heimb?ros inzwischen auf hohem bis sehr hohem Niveau zu bewegen. Eine ?berw?ltigende Mehrheit von 88 % gibt an, dass sie zuhause ?ber die entsprechenden Ger?te und M?glichkeiten f?r ihre Arbeit verf?gt.

Qualit?t der Internetverbindung in der Regel ausreichend

Und, allen immer wieder geh?rten Klagen von der digitalen “Entwicklungsregion” Deutschland, ?sterreich und Schweiz zum Trotze: auch mit der Internetverbindung haben die meisten Besch?ftigten im Homeoffice offenbar keine Probleme: 82 % geben an, dass die Qualit?t ihrer Internetverbindung ausreichend f?r ihre Homeoffice-T?tigkeiten ist. Was jedoch auch bedeutet, dass rund jeder Sechste (16 %) in seiner Produktivit?t zumindest hin und wieder durch zu langsames oder instabiles Internet ausgebremst wird.

Homeoffice-Mehrkosten werden meist nicht erstattet – genau dies w?re aber gew?nscht

Die Arbeit im Homeoffice verursacht vielfach h?here Kosten – sei es durch einen daf?r notwendigen, schnelleren Internetanschluss, die Anschaffung von Ger?ten oder schon allein durch den zus?tzlichen Energieverbrauch. Auf diesen Mehrkosten bleiben vielfach jedoch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sitzen: Mit 48 % gibt fast die H?lfte der Befragten an, dass sie von ihrem Arbeitgeber keine Erstattung erhalten. Vollst?ndig ?bernommen werden die Kosten nur bei 21 %; 28 % erhalten immerhin einen teilweisen Ausgleich. Genau eine solche Kompensation steht allerdings auf dem “Wunschzettel” der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ganz weit oben: 44 % h?tten gerne einen solchen Zuschuss f?r typische Mehrkosten wie B?roausstattung, Internet und Stromverbrauch. Ein generell h?heres Gehalt im Gegenzug f?r die T?tigkeit im Homeoffice erwarten hingegen lediglich 19,5 % der Befragten.

Nur einem Prozent wird bislang ein psychologisches Beratungsgespr?ch angeboten

Mit fortschreitender Dauer der Corona-Pandemie werden auch m?gliche psychologische Auswirkungen der Arbeit im Homeoffice vermehrt diskutiert. Immerhin jeder Vierte (25 %) w?rde sich w?nschen, dass sein Arbeitgeber ein freiwilliges Angebot f?r ein Gespr?ch mit einem Psychologen unterbreitet. Rund 45 % m?chten dies jedoch ausdr?cklich nicht. Tats?chlich bereits angeboten wird ein solches Beratungsgespr?ch erst einem Prozent der Befragten. Sehr eindeutig f?llt die Antwort auf die Frage aus, ob Homeoffice klar im Arbeitsrecht ber?cksichtigt werden sollte: 80,5 % sind dieser Meinung, w?hrend sich lediglich 4 % der Befragten dagegen aussprechen.

Die Studie “Wie bewerten wir Fernarbeit nach einem Jahr Pandemie?” des Webinar- und Videokonferenzspezialisten ClickMeeting basiert auf einer repr?sentativen Online-Umfrage unter 731 Personen in der DACH-Region im April 2021.

Weitere Informationen: https://knowledge.clickmeeting.com/uploads/2021/05/wie_bewerten_wir_Fernarbeit_nach_einem_Jahr_Pandemie.pdf

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