Immobilien-Sommerauktion in Köln

Verunsicherung treibt Nachfrage nach Immobilien. Viele Objekte ?ber Mindestgeboten zugeschlagen.

(K?ln, 24. Juni 2022) Vor wenigen Tagen fand im K?lner „Hilton Cologne Hotel“ die diesj?hrige Immobilien- Sommerauktion der Westdeutsche Grundst?cksauktionen AG (WDGA) statt. Die Veranstaltung, die auch via Streaming ins Internet ?bertragen wurde, war gepr?gt durch die starke Nachfrage nach Immobilien aller Art. Grundst?cke, Einfamilienh?user & Co. gelten als sichere Investments. Auch deshalb wurden zahlreiche Objekte bei der Auktion deutlich ?ber dem jeweiligen Mindestgebot den neuen Eigent?mer zugeschlagen.
„Immobilien – ob als Geldanlage zur Diversifizierung der eigenen Verm?gensstrategie oder zu Selbstnutzung – sto?en nach wie vor auf reges Interesse“, erkl?rt Thomas Engel. Er ist Vorstand der Westdeutsche Grundst?cksauktionen AG sowie vom Senator f?r Wirtschaft, Berlin, ?ffentlich bestellter vereidigter Grundst?cks-Auktionator. Auktionen wie die j?ngste der WDGA seien ein guter Indikator f?r die Stimmungslage von Immobilienk?ufern und Immobilienverk?ufern. Ein ?berblick ?ber die Highlights der WDGA Immobilien-Sommerauktion in K?ln.
Die Veranstaltung begann gleich mit einem Paukenschlag. Aufgerufen wurde n?mlich das ehemalige Hofgut Fischerhof im rheinland-pf?lzischen Niederbrombach. Das fr?here landwirtschaftliche Gut wurde ab dem Jahr 1833 vom Oldenburgischen Staatspr?sidenten und Birkenfelder Regierungspr?sidenten als Musterbetrieb eingerichtet. Die WDGA versteigerte das Objekt im Auftrag der Bundesanstalt f?r Immobilienaufgaben. Nach Nennung des Mindestgebots von 29.000 Euro entbrannte ein spannender und teils auch verbissener Bieterwettkampf. Die Immobilie wechselte schlie?lich zum H?chstgebot von 171.000 Euro den Eigent?mer.
Dass auch Immobilien, die nicht gleich einen sechsstelligen Eurobetrag kosten, ebenfalls auf reges Interesse sto?en, zeigte die Katalognummer 11. Unter den Hammer kam ein rund 1.900 Quadratmeter gro?er Weinberg in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das Mindestgebot betrug 1.000 Euro – deutlich unter dem offiziellen Bodenrichtwert von knapp 35.000 Euro. Zugeschlagen wurde das Grundst?ck um mehr als das Zw?lffache des Mindestgebots, n?mlich zu 12.500 Euro.
Auch Millionen-Objekte stie?en an diesem Tag auf reges Interesse, wobei private Anleger das Feld eher den Profi-Investoren ?berlie?en. So wechselte ein Wohn- und Gesch?ftshaus nebst separatem Grundst?ck in Duisburg f?r 1,99 Millionen Euro den Eigent?mer. Ein weiteres Wohn- und Gesch?ftshaus in Duisburg wurde zum H?chstgebot von 1,15 Millionen Euro zugeschlagen.
Bei einem Parkplatzgrundst?ck im bayerischen Rosenheim wiederum traten vermehrt private Interessenten auf den Plan. Dazu mag auch das vergleichsweise niedrige Mindestgebot von 8.000 Euro f?r das 88 Quadratmeter gro?e Grundst?ck beigetragen haben. Einmal mehr entbrannte ein spannender Bieterwettkampf, bis der Zuschlag schlie?lich bei 93.500 Euro erfolgte.
Von vorn herein zu erwarten war, dass das Objekt unter der Katalognummer 25 nicht zum Mindestgebot von 135.000 zugeschlagen w?rde. Es handelte sich um ein nahezu 14.500 Quadratmeter gro?es unbebautes Grundst?ck in der hessischen Gemeinde Fuldatal. F?r das Areal besteht ein bestandskr?ftiger Bebauungsplan, der Fl?chennutzungsplan weist ein Gewerbegebiet aus. F?r Profis also ein ideales Investment. Entsprechend wurde das Grundst?ck zum H?chstgebot von 351.000 Euro zugeschlagen.

Hinweis: Die Immobilien-Herbstauktion findet am 16. September 2022 an gewohnter Stelle im K?lner „Hilton Cologne Hotel“ statt.

Keywords:Immobilien-Auktion, Immobilien-Versteigerung, Westdeutsche Grundst?cksauktionen AG, WDGA

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