Mehr Eigenleistung: Warum BKG auf Insourcing setzt

Die BKG Property Group organisiert zentrale Teile der Bewirtschaftung ihres Wohnungsbestands bewusst im eigenen Haus. Property Management, gro?e Teile des Facility Managements und ein eigener Handwerkerservice sollen dabei vor allem eines erm?glichen: mehr direkte Steuerung im laufenden Betrieb.

Die BKG Property Group bewirtschaftet derzeit ?ber 9.300 Einheiten in 331 Objekten und verfolgt einen langfristigen Buy-and-Hold-Ansatz. Entsprechend wichtig ist f?r das Unternehmen nicht nur der Ankauf von Immobilien, sondern vor allem deren Wertentwicklung und dauerhafte Bewirtschaftung.

Ein wesentlicher Bestandteil dieses Modells ist der hohe Anteil eigener operativer Leistungen. Asset Management und Property Management sind vollst?ndig inhouse organisiert, das Facility Management bis zu 95 Prozent. Hinzu kommt ein eigenes Handwerksunternehmen, das ausschlie?lich f?r Gesellschaften der BKG t?tig ist.

Damit reicht die interne Verantwortung vom strategischen Management des Bestands ?ber die laufende Objektbetreuung bis hin zu wesentlichen Teilen der technischen und handwerklichen Begleitung.

?Handwerker selbst zu besch?ftigen hat zahlreiche Vorteile ? insbesondere bei den Reaktionszeiten, aber auch durch das aufgebaute Wissen ?ber die Immobilie und, je nach Auslastung, nat?rlich auch wirtschaftlich?, sagt Kay Schulte, CEO der BKG Property Group.

Direkte Steuerung statt zus?tzlicher Schnittstellen

Hinter dem Insourcing-Ansatz steht vor allem der Wunsch, zentrale Prozesse der Bewirtschaftung m?glichst direkt steuern zu k?nnen.

Arbeiten Property Management, technische Betreuung und Handwerk innerhalb derselben Organisation, k?nnen Informationen und notwendige Ma?nahmen intern abgestimmt werden. Mitarbeiter arbeiten dauerhaft mit dem Bestand und bauen Wissen ?ber Geb?ude, technische Besonderheiten und wiederkehrende Anforderungen auf.

Gerade im laufenden Betrieb sieht BKG darin einen Vorteil. Bei Reparaturen oder technischen Problemen geht es nicht allein um die eigentliche handwerkliche Leistung. Ebenso wichtig sind klare Zust?ndigkeiten und die Frage, wie direkt zwischen Objektbetreuung, technischen Ansprechpartnern und Handwerk koordiniert werden kann.

BKG setzt deshalb bei der Objektbetreuung auf feste Ansprechpartner und h?lt einen gro?en Teil der operativen Kompetenz im eigenen Unternehmen.

Kosten der Bewirtschaftung im Blick behalten

Der Ansatz hat auch eine wirtschaftliche Komponente.

Wer Leistungen vollst?ndig extern vergibt, hat weniger direkten Einfluss auf die dahinterliegenden Ressourcen, Priorit?ten und Kostenstrukturen. Bei eigenen Kapazit?ten k?nnen diese Faktoren st?rker innerhalb des Unternehmens gesteuert werden.

F?r BKG geh?rt das zu einer umfassenderen Betrachtung der Wirtschaftlichkeit eines Wohnungsbestands. Neben der Kaltmiete spielen auch Nebenkosten, technische Investitionen und die Effizienz der laufenden Bewirtschaftung eine Rolle.

Der eigene Handwerkerservice ist dabei nur einer von mehreren Bausteinen. Energetische Sanierungen, Digitalisierung und weitere technische Ma?nahmen erg?nzen den Ansatz.

Wie gro? ein m?glicher Kostenvorteil eigener Handwerkskapazit?ten gegen?ber einer Fremdvergabe ausf?llt, l?sst sich allerdings nicht pauschal beziffern. Das h?ngt unter anderem vom jeweiligen Objekt, dem ben?tigten Gewerk und der Auslastung der eigenen Kapazit?ten ab.

Insourcing braucht Gr??e und operative Kompetenz

Ein eigener Handwerkerservice ist deshalb auch nicht automatisch f?r jeden Immobilieneigent?mer das richtige Modell.

Eigene Strukturen verursachen ebenfalls Kosten, m?ssen organisiert und ausgelastet werden und erfordern entsprechende operative Kompetenz. Bei spezialisierten Gewerken oder zus?tzlichem Kapazit?tsbedarf bleiben externe Dienstleister weiterhin relevant.

F?r BKG ergibt sich der hohe Insourcing-Anteil vor allem aus der Gr??e des eigenen Portfolios und dem langfristigen Anlagehorizont. Wer Immobilien ?ber viele Jahre im Bestand h?lt, kann st?rker davon profitieren, Wissen und operative Kompetenz dauerhaft im Unternehmen aufzubauen.

Die Frage lautet damit weniger, ob Insourcing oder Outsourcing grunds?tzlich das bessere Modell ist. Entscheidend ist vielmehr, welche Leistungen f?r die eigene Bewirtschaftung so zentral sind, dass es sinnvoll ist, Verantwortung und Know-how dauerhaft selbst vorzuhalten.

F?r BKG geh?ren Property Management, Facility Management und wesentliche Teile der handwerklichen Betreuung dazu.

Keywords:Insourcing Immobilien,BKG Property Group,Immobilienbewirtschaftung,Wohnungsbestand,Property Management,Facility Management,Handwerkerservice

adresse

Powered by WPeMatico

Anzeigen