Berlin, April 2022. Der Krieg in der Ukraine und die scheinbar ungebremst steigenden Energiekosten sorgen f?r eine starke Verunsicherung beim Verbraucher. Mehr als die H?lfte des in Deutschland ben?tigten Erdgases stammt aus Russland. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, diese Abh?ngigkeit schnellstm?glich zu verringern. Damit r?ckt der z?gige Ausbau erneuerbarer Energien weiter in den Fokus. Wer jetzt auf Solarw?rme setzt, geht den richtigen Weg. Denn bestehende Gas- und ?lheizungen lassen sich problemlos mit Solarthermie nachr?sten, die Ausgaben f?r Gas sinken sofort und die Abh?ngigkeit von fossilen Energiequellen wird verringert. Bereits ?ber 2,5 Millionen Haushalte nutzen in Deutschland Solarkollektoren als Effizienz-Booster zur Raum- und Wassererw?rmung.
Deutschland bezieht heute rund die H?lfte seiner Erdgas-Einfuhren aus Russland. Die Bundesregierung hat sich nun auf die Fahnen geschrieben, diese Abh?ngigkeit zu verringern und k?nftig alternative Importm?glichkeiten st?rker zu nutzen. Der Solarenergie soll dabei eine besondere Bedeutung zukommen, darauf hatte sich die Ampel-Regierung bereits im Herbst letzten Jahres verst?ndigt.
Infolge der Preisexplosion und des Ukraine-Kriegs verzeichnet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) eine wachsende Nachfrage nach Solarheizungen bei seinen Mitgliedern. „Wer sich unabh?ngiger vom russischen Gashahn und anderen Lieferanten machen und Kosten sparen will, investiert jetzt in eine neue Solarheizung“, registriert BSW-Hauptgesch?ftsf?hrer Carsten K?rnig. Und das sei zumeist unkompliziert m?glich: „Solarkollektoren lassen sich mit jedem erdenklichen W?rmeerzeuger kombinieren. So k?nnen Eigenheimbesitzer ihre bisher meist 100-prozentige fossile Energieversorgung schnell und kosteng?nstig regenerativ nachr?sten. Sie werden unabh?ngiger von Krisen und unvorhersehbaren Preisspr?ngen am Energiemarkt.“
Selbst, wer zeitnah nicht auf die Gasheizung verzichten kann oder will, dem bietet die Solarthermie-Anlage auf dem eigenen Dach die M?glichkeit, schnell erhebliche Gaskosten einzusparen. Denn im Sommer wird die Heizung im Keller oftmals nur dazu genutzt, warmes Trinkwasser zu erzeugen. Doch das kann die Solarthermie genauso – allein mit der Kraft der Sonne. Auch in der Heizsaison spare man Geld, wie Dr. Lothar Breidenbach, Gesch?ftsf?hrer des Bundesverbands der deutschen Heizungsindustrie (BDH), erkl?rt: „Solarthermie-Anlagen bieten ein enormes Potenzial zur Energiekosteneinsparung. So k?nnen bei der Nutzung zur Trinkwassererw?rmung bis zu zwei Drittel, bei der kombinierten Trinkwassererw?rmung und bei der Heizungsunterst?tzung bis zu einem Drittel Energiekosten eingespart werden.“ Je nach baulichem Zustand des Eigenheims lassen sich mit einer solarthermischen Nachr?stung einer bestehenden Gas- oder ?lheizung bis zu 50 Prozent des Brennstoffbedarfs einsparen.
Nicht zu vergessen: Aktuell gelten besonders attraktive F?rderbedingungen. Wer eine Solarthermie-Anlage auf dem Dach nachr?stet, erh?lt mindestens 30 Prozent der damit verbundenen Kosten von der Bundesf?rderung f?r effiziente Geb?ude (BEG) zur?ck – auch beim Einbau einer Hybridheizung aus Gas-Brennwertkessel und solarthermischer Anlage. Die Modernisierung von alten ?lheizungen lohnt sich besonders: Dank zus?tzlicher Pr?mien kann man sich beim Tausch gegen eine nachhaltige Hybridheizung inklusive Solarthermie ?ber F?rderzusch?sse von 40 bis 45 Prozent freuen. Es lohnt sich also, von Anfang an den richtigen Weg zu gehen und die eigene Abh?ngigkeit von fossilen Energiequellen aktiv zu verringern.
Mehr Informationen rund um das Thema Solarthermie gibt es unter:
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