Wie offen und vertrauensvoll das Verh?ltnis zwischen Mitarbeitenden und F?hrungskr?ften ist, wird je nach Unternehmensgr??e deutlich unterschiedlich eingesch?tzt. Vor allem in Gro?unternehmen beschreiben Personalverantwortliche die Zusammenarbeit seltener als offen und vertrauensvoll. Das zeigt die Randstad-ifo-HR-Befragung f?r das dritte Quartal 2026.
Die zentralen Ergebnisse:
53 % der Kleinunternehmen beschreiben das Verh?ltnis zwischen Mitarbeitenden und F?hrungskr?ften als offen und vertrauensvoll, bei Gro?unternehmen sind es nur 20 %.In Gro?unternehmen wird das Verh?ltnis dagegen h?ufiger als freundlich (44 %) oder sachlich (29 %) beschrieben.68 % aller Unternehmen empfinden ihre Managementkultur als famili?r, teamorientiert und kooperativ.Freundlicher Umgang bedeutet nicht automatisch Vertrauen
?ber alle Unternehmensgr??en und Branchen hinweg beschreiben 43 % der befragten Unternehmen das Verh?ltnis zwischen Mitarbeitenden und F?hrungskr?ften als offen und vertrauensvoll. Weitere 37 % bezeichnen es als freundlich, 16 % als sachlich und 4 % als distanziert und hierarchisch.
?Ein freundlicher Umgang allein sagt noch wenig dar?ber aus, ob Mitarbeitende auch genug Vertrauen haben, um unbequeme Fragen zu stellen?, sagt Verena Menne, Human Resources Director DACH Randstad. ?Gerade in gro?en Unternehmen m?ssen F?hrungskr?fte sicherstellen, dass Kritik und wichtige Informationen nicht an Hierarchieebenen h?ngen bleiben. Wenn kritische R?ckmeldungen die Verantwortlichen nicht zuverl?ssig erreichen, steigt das Risiko, dass Probleme zu sp?t erkannt und Entscheidungen auf einer unvollst?ndigen Informationsbasis getroffen werden.?
Unter wirtschaftlichem Druck wird Offenheit zur F?hrungsaufgabe
F?r 44 % aller befragten Unternehmen war der aktuelle wirtschaftliche Druck das pr?gende Thema im Verh?ltnis zwischen Mitarbeitenden und F?hrungskr?ften w?hrend der vergangenen zw?lf Monate. Andere Entwicklungen wie Restrukturierungen und Stellenabbau, die Einf?hrung neuer Arbeitsmodelle, F?hrungswechsel und Innovationen folgen mit jeweils 12 % deutlich dahinter. Dabei zeigen sich branchenspezifische Unterschiede: In der Industrie werden Restrukturierungen und Stellenabbau mit 17 % h?ufiger als pr?gendes Thema genannt als im Handel (8 %). Im Dienstleistungssektor steht dagegen die Einf?hrung neuer Arbeitsmodelle mit 18 % st?rker im Vordergrund als in den anderen Branchen.
Gerade wenn wirtschaftlicher Druck schwierige Personal- und Unternehmensentscheidungen erforderlich macht, kommt es darauf an, wie F?hrungskr?fte diese vermitteln und Besch?ftigte in die Umsetzung einbeziehen.
?Schwierige Entscheidungen werden nicht automatisch akzeptiert, nur weil sie sinnvoll sind?, sagt Menne. ?F?hrungskr?fte sollten nachvollziehbar machen, welche Alternativen gepr?ft werden, was bereits feststeht und wo noch Gestaltungsspielraum besteht. Gerade bei Umstrukturierungen wissen die betroffenen Teams oft am besten, welche Auswirkungen neue Zust?ndigkeiten oder ver?nderte Abl?ufe auf den Arbeitsalltag haben. Dieses Wissen sollte in die Umsetzung einflie?en, und Besch?ftigte m?ssen erkennen k?nnen, was aus ihren Vorschl?gen geworden ist. Das f?rdert Vertrauen und damit auch die konstruktive Zusammenarbeit.?
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