Ob KMU oder Konzern: Die meisten Krisen sind hausgemacht!

Insolvenzen oder gar Pleiten kommen selten aus dem Nichts. Im Gegenteil: Sie entwickeln sich meist ?ber einen l?ngeren Zeitraum hinweg. Zu den bekannten Ursachen solcher Fehlentwicklungen z?hlen fehlende Planung, Entscheidungen aus dem Bauch heraus und verz?gerte Korrekturen. Dabei gibt es keinen Unterschied zwischen Konzernen und KMUs. Gerade das Hinausz?gern notwendiger Ma?nahmen ist es, das nicht selten zu einer Krise f?hrt.

In der Regel werden als Begr?ndung f?r solche Krisen ?u?ere Umst?nde – wie Marktver?nderungen, Konjunkturschw?che oder Wettbewerbsdruck – angef?hrt. Doch die Ursache liegt oft in den internen Strukturen: Warnsignale werden zwar erkannt, notwendige Entscheidungen dagegen zu lange hinausgez?gert. Untersuchungen belegen das: Es mangelt es nicht selten an strukturierter Planung, aktuellen Kennzahlen und klaren Steuerungsinstrumenten. Schrittweise versch?rfen sich Fehlentwicklungen dadurch, w?hrend Chancen hingegen ungenutzt bleiben, was wiederum den Handlungsspielraum kontinuierlich sinken l?sst. Experten betonen daher immer wieder, dass gerade das Z?gern bei notwendigen Ma?nahmen Krisen verl?ngert, verteuert und im schlimmsten Fall erst entstehen l?sst. „In der Luftfahrt sieht es dagegen anders aus. In kritischen Situationen haben Piloten keine Zeit f?r langes Z?gern. Entscheidungen m?ssen oft innerhalb von Sekunden getroffen werden, denn Menschenleben und hohe Sachwerte stehen auf dem Spiel. Genau darin liegt eine wichtige Erkenntnis, die auch Unternehmen f?r sich nutzen sollten“, r?t der ehemalige Flugkapit?n und heutige Unternehmensberater Bruno Dobler.

Fehlerketten entstehen sowohl in Konzernen als auch in KMU durch unklare Kommunikation, hohen Druck sowie knappe Ressourcen wie Zeit und Personal. Das f?hrt zu Stress – nicht nur bei den Mitarbeitern, sondern auch bei den Unternehmensverantwortlichen. Doch gerade sie m?ssen einen k?hlen Kopf bewahren, um vorausschauende Entscheidungen zu treffen. In Aktionismus zu verfallen, hilft in solchen F?llen niemandem. In seinem Vortrag „Rechtzeitig entscheiden hei?t sicher landen“ zeigt der Schweizer Keynote-Speaker Bruno Dobler, wie eine saubere Entscheidungsfindung funktioniert: F?hrungskr?fte stellen die richtigen Fragen, bewerten Optionen strukturiert und erkennen Chancen, wodurch sie schneller entscheiden k?nnen. Der Schweizer hat bereits w?hrend seiner Zeit als Pilot Unternehmen gegr?ndet und verf?gt ?ber umfassendes Wissen, das er als ehemaliger Flugkapit?n, fr?herer Aufsichtsrat der Z?rcher Kantonalbank und aktiver Unternehmensberater erworben hat. Die Grundlage seines unternehmerischen Handelns sind die Erkenntnisse besonders in der Luftfahrt, in der entschlossenes Handeln die Sicherheit an Bord garantiert.

Aus dieser Cockpit-Logik leitet Dobler ein klares F?hrungsprinzip ab: Orientierung entsteht nicht durch Abwarten – und schon gar nicht unter Druck. Sie entsteht durch klare Zust?ndigkeiten, pr?zise Kommunikation und rechtzeitige Entscheidungen. Entschl?sse mit absehbaren Folgen werden in Unternehmen jedoch oft aus Angst vor Fehlern oder aufgrund unklarer Verantwortlichkeiten hinausgez?gert. Professionelles Entscheiden, wie es Piloten lernen und regelm??ig trainieren, bedeutet, Optionen fr?hzeitig zu pr?fen, sauber abzuw?gen und dann konsequent zu handeln. „Eine Entscheidung ist oft lebensver?ndernd und sollte daher gut ?berlegt sein, auch wenn man unter enormem Stress steht. Nur wer das beherzigt, wird seine Entscheidungen weder beruflich noch privat bereuen“, sagt der ehemalige Flugkapit?n und Unternehmensberater.

Keywords:Entscheidung, Chancen, Fragen, Ressourcen, Druck, Schweiz

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