Kappeln, 16. Juni 2026 ? Die Ostangler Brandgilde VVaG zieht nach dem ersten gemeinsamen Jahr mit der LSH Versicherung VVaG eine positive Bilanz. Die 2025 vollzogene Fusion hat die Unternehmensgruppe organisatorisch, personell und wirtschaftlich gest?rkt. Zugleich ist der n?chste Zusammenschluss auf den Weg gebracht: Die Mitgliedervertreterversammlungen der Ostangler Brandgilde und der Schwarzw?lder Versicherung haben der geplanten Fusion mit 100 Prozent zugestimmt. Nach diesen Beschl?ssen folgt das Genehmigungsverfahren bei den zust?ndigen Aufsichts?mtern.
?Die Fusion mit der LSH war ein wichtiger Schritt, um langfristig wettbewerbsf?hig zu bleiben?, sagt Jens-Uwe Rohwer, Vorstandsvorsitzender der Ostangler Brandgilde. ?Bereits jetzt zeigt sich, dass die Zusammenf?hrung der Strukturen sehr gut funktioniert hat.?
Die Zusammenarbeit zwischen Ostangler Brandgilde und LSH verlief im ersten Fusionsjahr sehr erfolgreich. Insbesondere im Personalbereich konnten zahlreiche Synergieeffekte realisiert werden. Die Teams sind zusammengewachsen und arbeiten heute eng und effizient zusammen. Die positive Gesch?ftsentwicklung f?hrt zu einem steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkr?ften. Auch der Vertriebsbereich hat sich stark angen?hert; inzwischen gibt es ein gemeinsames Vorgehen.
Die LSH AG tritt weiterhin als Assekuradeur der Ostangler Brandgilde mit eigener Marke und eigenem Produktportfolio am Markt auf. Zentrale Strukturen und Prozesse wurden innerhalb der Unternehmensgruppe zusammengef?hrt.
Wachstum, Ergebnis und Solvenz gest?rkt
Auch wirtschaftlich entwickelte sich die Ostangler Brandgilde im Gesch?ftsjahr 2025 erfolgreich. Aufgrund der Fusion mit der LSH Versicherung ergab sich ein Wachstum von rund 30 Prozent. Ohne Fusion h?tte das Wachstum bei rund sechs Prozent gelegen. Das Gesamtpr?mienvolumen liegt aktuell bei rund 80 Millionen Euro, die Bruttoschadenquote betrug rund 55 Prozent.
In Versicherungstechnik und Kapitalanlagen entstand ein ?berschuss von 2,9 Millionen Euro, der vollst?ndig den R?cklagen zugef?hrt wird. Die Solvenzquote (SCR-Quote) liegt bei rund 300 Prozent, was eine deutliche wirtschaftliche St?rkung bedeutet.
F?r 2026 erwartet die Unternehmensgruppe ein Wachstum von weit ?ber f?nf Prozent. Ziel ist es, andere Sparten k?nftig st?rker wachsen zu lassen als die Wohngeb?udeversicherung, die weiterhin die gr??te Sparte bleibt.
Auch die technische Infrastruktur wurde gest?rkt: 2025 erwarb die Ostangler Brandgilde ein neues EDV-System und verlagerte die IT-Infrastruktur in ein Rechenzentrum. Die technische Umstellung verlief reibungslos.
Geplante Fusion mit Schwarzw?lder Versicherung
Mit der geplanten Fusion mit der Schwarzw?lder Versicherung setzt die Ostangler Brandgilde ihren Wachstumskurs als Unternehmensgruppe fort. Die Schwarzw?lder Versicherung soll als Versicherer in die Ostangler Brandgilde mit Sitz in Kappeln integriert werden, jedoch als Assekuradeur weiter unter der bisherigen Marke agieren. Mitarbeiterstamm und Standort in Villingen-Schwenningen bleiben erhalten. Auch f?r Versicherungsnehmer ?ndert sich durch die Fusion nichts: Bestehende Vertr?ge behalten unver?ndert ihre G?ltigkeit.
Die Ostangler Brandgilde und die Schwarzw?lder Versicherung arbeiten bereits seit vielen Jahren eng zusammen. Durch die Fusion sollen Verwaltungsprozesse zusammengef?hrt und doppelte Strukturen vermieden werden. Controlling, Verwaltung und IT werden k?nftig noch st?rker aufeinander abgestimmt. Mit der erfolgreichen Integration der LSH Versicherung und der geplanten Fusion mit der Schwarzw?lder Versicherung st?rkt die Ostangler Brandgilde ihre Position als unabh?ngiger Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit.
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