Was passiert mit der Veranstaltungsbranche nach September?

?berbr?ckungshilfen nur bis zur Bundestagswahl

Waldbr?l, 23.06.2021 – Die Tage sind gez?hlt. Noch bis Ende September 2021 l?uft das ?berbr?ckungsprogramm III. Dann beginnt erneut eine Zeit, in der ein gro?er Teil der Veranstaltungsbranche ums ?berleben bangt. Gro?e Firmenveranstaltungen haben in der Regel einen Vorlauf von mindestens neun bis zw?lf Monaten. Und f?r den Herbst droht ein erneuter Anstieg der COVID-19-Zahlen aufgrund der Mutationen.

Auch wenn Unternehmen gerne wieder Jubil?en feiern, mit Teambuilding nach Fusionen die Unternehmerschaft zusammenbringen oder andere Anl?sse mit Events begehen w?rden – die Situation ist f?r gr??ere Business-Events sehr unsicher. Und einen Ausfallfonds soll es bald ausschlie?lich f?r kulturelle Veranstaltungen geben. Lukrative Unternehmens-Events sind also auch in den kommenden zw?lf Monaten kaum zu erwarten. Und damit keine oder nur geringe Einnahmen.

Sollten die aktuellen Fristen des ?berbr?ckungsprogramms III nicht verl?ngert werden, h?ngt der Beschluss neuer Finanzhilfen von der neuen Regierung nach der Bundestagswahl ab. Und damit ist erst ab Januar 2022 zu rechnen.

Veranstaltungswirtschaft weiterhin im k?nstlichen Koma

?ber 1.800 Geb?ude erstrahlten in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2021 im Rahmen der Aktion “Night of Light” europaweit in rotem Licht, um auf diese prek?re Situation aufmerksam zu machen. Bereits vor einem Jahr fand die Aktion erstmals statt, um Alarm zu schlagen. Denn seit M?rz 2020 befindet sich die ein gro?er Teil der Eventbranche im k?nstlichen Koma. Die Inzidenzwerte sinken derzeit, doch die Herausforderungen und Belastungen der Veranstaltungswirtschaft nehmen weiter zu.

memo-media unterst?tzt die “Night of Light”

Jede Stimme z?hlt! Um auch in diesem Jahr ein Zeichen zu setzen und sich f?r die Branche stark zu machen, unterst?tzte die memo-media Verlags-GmbH erneut die “Night of Light”. Ganz nach dem diesj?hrigen Motto #AlleLichtMachen erstrahlte das Firmengeb?ude des Unternehmens in rotem Licht. Mit von der Partie war nicht nur das B?ro-Team, sondern auch zwei besondere Unterst?tzer: Die Kamele Ali und Ivan wurden von einem befreundeten Landwirt aus einem notleidenden Zirkus gerettet und grasen derzeit auf der Wiese vor dem Firmengeb?ude.

“Viele in der Branche sind verzweifelt und wissen einfach nicht weiter”, lautet ein Zitat von Kerstin Meisner und Jens Kahnert, die Gesch?ftsf?hrer von memo-media, vor genau einem Jahr. An dieser Aussage hat sich wenig ge?ndert.
Kerstin Meisner: “Eine Studie, die in dieser Woche ver?ffentlicht wurde, belegt, dass europaweit 47,9 % der festangestellten Mitarbeiter die Branche verlassen haben. Weil sie keine Zukunft in ihr sehen. Deutschland war weltweit das Land mit der drittgr??ten Veranstaltungsindustrie. Diese umsatzstarke Branche mit hunderttausenden Arbeitspl?tzen geht gerade vor die Hunde.”

Die Branche braucht politisches Geh?r

Mit der zweiten “Night of Light” startete die sechstgr??te Branche Deutschlands erneut den Anlauf, sich politisches Geh?r zu verschaffen. 14 Verb?nde, Vereine und Initiativen der Branche und weitere Bef?rworter haben daf?r im Rahmen der “Night of Light” als Auftaktveranstaltung zusammengefunden:

Bund deutscher Hochzeitsplaner
Bundesverband der Sicherheitswirtschaft Wirtschafts- und Arbeitgeberverband
Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe
Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute
Bundesverband f?r Pyrotechnik & Kunstfeuerwerk
Deutscher Schausteller Bund
fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft
IG #kulturerhalten
Industrieverband Technische Textilien-Rollladen-Sonnenschutz
Messe- und Veranstaltungswirtschaft Baden-W?rttemberg
Party Service Bund Deutschland
Verband f?r Sport?konomie und Sportmanagement in Deutschland
visitBerlin Convention Partner
#AlarmstufeRot

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