Was zeichnet einen guten Planer für Gebäudeautomation aus?

Tobias Potz erl?utert anhand wichtiger Faktoren, woran man einen “echten” und guten Planer f?r Geb?udeautomation erkennt

H?ufig sei Geb?udeautomation eines der kleinsten Gewerke innerhalb eines Projekts. “Nichtdestotrotz ist diese entscheidend, wenn es sp?ter darum geht, ob das Geb?ude funktioniert oder nicht, denn die Geb?udeautomation verf?gt ?ber die h?chste “Intelligenz” unter allen Gewerken”, erl?utert Tobias Potz. Daher sei es essenziell, einen Planer zu haben, der sein Handwerk beherrscht. “Viele Geb?udetechnik Planungsb?ros oder Generalplaner nennen bei ihren Angeboten h?ufig, dass sie auch Planungen Geb?udeautomation und MSR-Technik durchf?hren. Werden solche Planer engagiert, verl?sst sich der Bauherr darauf, dass diese das k?nnen. Gibt es keinen expliziten Planer f?r Geb?udeautomation aus dem B?ro, sondern wird das Thema halt irgendwie geplant, ist das Projekt verloren”, f?hrt Potz weiter aus.

In vielen solchen Projekten sei der Fall, dass sich ein Planungsb?ro eine ausf?hrende Firma an Bord holt, die dann auf Basis der TGA-Schemata schnell ein Leistungsverzeichnis zusammenschreibt. Tobias Potz warnt hier eindringlich vor den Folgen: “Viele Schnittstellen sind nicht gekl?rt, das Bausoll nur bedingt klar und es ergibt sich meist ein hohes Nachtragssoll.”

Der Experte f?r Geb?udeautomation und -technik gibt wertvolle Tipps, die helfen einen guten Planer zu erkennen und so unn?tige Nacharbeiten und ?rger zu vermeiden. “Fragen Sie nach: Wenn ein TGA-Fachplaner oder Generalplaner sein Team vorstellt, wer ist der Planer Geb?udeautomation? Welche Referenzen hat er zu welchen Leistungsphasen, welche komplexen Projekte hat dieser schon geplant? Ein Fachbau?berwacher kann bspw. nur bedingt planen”, gibt Tobias Potz als ersten Tipp. Des Weiteren sollte man fragen, wie die Planung durchgef?hrt werde und ob HLK-Pl?ne erstmal gesichtet und z. B. hydraulisch und funktionstechnisch gepr?ft werden, bevor der Planer anf?ngt zu planen. Die schlechteste Hydraulik k?nne meist auch die beste Geb?udeautomation nicht ert?chtigen. Weiter gilt, zu kl?ren, wie Schnittstellen in der Planung und Ausschreibung erkl?rt werden. “Lassen Sie sich das genau erkl?ren und auch eine beispielhafte Schnittstellenliste von einem anderen Projekt zeigen – sonst haben Sie nachher z. B. Reparaturschalter oder Frequenzumformer doppelt oder gar nicht”, r?t Potz. Ein weiterer Faktor, um einen guten Planer f?r Geb?udeautomation zu erkennen, ist, dass dieser Checklisten vom Projekt-Kick-off zeigen kann. “Gute Planer haben eigene Listen, manche nehmen auch die der Bedarfsplanung aus der VDI3814. Pr?fen Sie, ob der Fachplaner Geb?udeautomation vertieftes Wissen zum Thema Geb?udeleittechnik bzw. Management- und Bedieneinrichtungen besitzt und ob er sich mit Netzwerken und Firewalls etc. auskennt. Lassen Sie sich ebenfalls eine Netzwerktopologie zeigen”, empfiehlt Tobias Potz.

Dar?ber hinaus sollte man fragen, ob der Planer die Leistungsverzeichnisse von den HLKS Kollegen und vor allem die Knackpunkte ?berpr?ft, die sonst im sp?teren Projektverlauf gekl?rt werden oder schon ein Problem sind. Last but not least r?t Tobias Potz den Planer Geb?udeautomation zu fragen, ob er Standards hat, etwa f?r LV-Texte, Regelschemata uvm. Das habe den Vorteil, dass man nicht jedes Mal das Rad neu erfindet, sondern die Standards, aufgrund der Projekterfahrung, immer besser werden.

Mehr ?ber Potz Geb?udeautomation und -technik finden Sie unter: www.potz-gebaeudeautomation.de

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