Werbe-Allrounder für Dein Unternehmen

Der klassische Flyer als digitaler Botschafter erh?ht die Vielseitigkeit des beliebten Werbemittels.

Wer kennt sie nicht, die kleinen, handlichen Flyer, die ?ber Produkte informieren, auf Veranstaltungen hinweisen oder Unternehmen auf Messen pr?sentieren? Ob zwei, vier oder sechs Seiten, als Leporello oder im praktischen Wickelfalz – Faltbl?tter oder Flyer, wie sie auch genannt werden, sind beliebte Allrounder in der Werbung. Doch was macht sie so wichtig f?r das Marketing und welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Produktion der kleinen Meister?

J?rgen Lindl von der IDF Kreativagentur aus Augsburg ist seit mehr als 20 Jahren in der Werbebranche t?tig und sieht bislang keine Alternative zu den Informationsk?nstlern. „Sicherlich gestalten wir aktuell selten Programm-Flyer“, erkl?rt er. „Auch Messe-Flyer sind momentan nicht so gefragt. Das liegt jedoch an der aktuellen Situation und bedeutet noch lange kein Aus f?r Faltbl?tter. Ich sehe unsere Aufgabe eher darin, Flyer f?r Unternehmen neu zu definieren.“

Als gedruckte Marketingbotschaft bieten die kleinen Riesen gro?e Vorteile. Diese liegen im handlichen Format, das zum Mitnehmen und Verteilen einl?dt. Auch lassen sie sich schnell und preiswert produzieren und bringen Botschaften auf kleinem Raum verkaufsf?rdernd auf den Punkt. Damit bieten sie alles, was Marketingexperten empfehlen.

F?r J?rgen Lindl kann ein Flyer noch mehr. „Digitalisierung bedeutet nicht, dass Altbew?hrtes verschwindet,“ betont er. „Diese Diskussion hatten wir schon beim Buch. Doch gerade dieses Beispiel zeigt, dass neue Wege in Gestaltung und Produktion den Marketing-Raum f?r Unternehmen vergr??ern. Besonders hier k?nnte die Branche neue Ansatzpunkte f?r klassische Werbemittel definieren. Ich spreche dabei nicht von den bereits vorhandenen digitalen Channels. Vielmehr denken wir – und das haben auch die vergangenen zwei Jahre gezeigt – an begleitendes digitales Material, das zur bestehenden Au?enkommunikation des Unternehmens passt und mehr ist als eine schnell erstellte PowerPoint-Datei.“

Kommunikationsdesignerin Catrin Sommer sieht das ?hnlich. Sie verweist darauf, dass beim Erstellen der Inhalte immer noch in alten Schablonen gedacht wird, und das fertige Produkt zum Download angeboten oder per E-Mail verschickt wird. Doch animiert der klassische Aufbau in der digitalen Welt zum Lesen? Ist das gew?nschte Ziel noch vorhanden?

Catrin Sommer erkl?rt den Unterschied am Beispiel eines klassischen Wickelfalzes. „Beim Aufklappen des 6-Seiters wird man Seite f?r Seite durch das Thema gef?hrt. Leserichtung und Informationsfluss ergeben eine logische Reihenfolge. Als digitales Medium ist der Wickelfalz jedoch schwer verst?ndlich: hier beginnt man mit der ersten Innenseite, danach folgt die R?ckseite und dann das Cover. Somit ist der Leser beim Suchen und Zusammenf?gen der Fakten allein gelassen. Die Gesamtwirkung des Flyers geht verloren.“

Die Augsburger Werbeagentur bietet seit ?ber einem Jahr eine duale Flyer-Gestaltung und erh?ht somit die Vielseitigkeit des bekannten Werbemittels. „Beide Medien erg?nzen sich“, erkl?rt J?rgen Lindl. „Die digitale Variante unterst?tzt die Au?enkommunikation mit Verlinkungen zur Webseite, Audio- und Video-Files. Dadurch kann ein digitales Faltblatt als mehrdimensionales Kommunikationsmittel genutzt werden – ohne Kunden an ein neues Medium gew?hnen zu m?ssen.“

Keywords:Marketing, Werbung, Faltblattgestaltung, Augsburg, IDF Kreativagentur, Digitalisierung

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