Freetown ? Dies ist ein historischer Meilenstein f?r die energetische Integration des Kontinents. Bei ihrem Gipfeltreffen am 19. Juli in Freetown unterzeichneten die Staatschefs der ECOWAS einstimmig das zwischenstaatliche Abkommen, mit dem sie ihr uneingeschr?nktes Bekenntnis zur afrikanisch-atlantischen Gasleitung Nigeria?Marokko bekr?ftigten ? einer fast 6.800 Kilometer langen Infrastruktur, die Erdgas von Nigeria nach Marokko transportieren soll, bevor es an das europ?ische Gasnetz angeschlossen wird.
Dieses Projekt, das von Seiner Majest?t K?nig Mohammed VI. und dem verstorbenen nigerianischen Pr?sidenten Mohammadu Buhari initiiert wurde, etabliert sich nun als energetisches Fundament der regionalen Integration.
Unter der Federf?hrung der marokkanischen ONHYM und der nigerianischen NNPC Ltd sowie mit der wiederholten Unterst?tzung von Pr?sident Bola Ahmed Tinubu verl?sst die Gasleitung nun ihre bilaterale Phase und entwickelt sich zu einem echten panafrikanischen Projekt.
Die afrikanische Tragweite einer Initiative, die ?ber bilaterale ?berlegungen hinausgeht:
Durch die Einbeziehung aller Mitgliedstaaten der ECOWAS bekr?ftigt dieser historische Gipfel die afrikanische Tragweite einer k?niglichen Initiative, die ?ber blo?e bilaterale ?berlegungen hinausgeht. Mit der Unterst?tzung des derzeitigen nigerianischen Pr?sidenten Bola Ahmed Tinubu verk?rpert das Projekt die Vision eines Marokkos, das sich entschlossen seinem Kontinent zuwendet und die Energiesicherheit zu einem Hebel f?r Souver?nit?t und gemeinsamen Wohlstand macht.
Die internationale Gemeinschaft l?sst sich nicht t?uschen: Die F?hrungsrolle Seiner Majest?t K?nig Mohammed VI. wird als das verbindende Element anerkannt, das es erm?glicht hat, ein gemeinsames Ziel in politische und institutionelle Realit?t umzusetzen.
Indem der Gipfel von Freetown den gemeinsamen Beitritt der Mitgliedstaaten besiegelt, best?tigt er damit die afrikanische Tragweite dieser Initiative und ihre Verankerung im Kern der Integrationspolitik des Kontinents.
Ein 25-Milliarden-Dollar-Megaprojekt in der operativen Phase:
Die Unterzeichnung des zwischenstaatlichen Abkommens in Freetown ist nicht nur ein politischer Akt; sie markiert den ?bergang eines von Seiner Majest?t K?nig Mohammed VI. initiierten kolossalen 25-Milliarden-Dollar-Projekts in die operative Phase.
Diese Gaspipeline, die dreizehn L?nder an der afrikanischen Atlantikk?ste durchqueren wird, verf?gt ?ber eine j?hrliche Kapazit?t von 30 Milliarden Kubikmetern, von denen bis zu 15 Milliarden f?r Marokko und Europa bestimmt sind, w?hrend der Rest f?r regionale M?rkte vorgesehen ist.
Die marokkanische ONHYM und die nigerianische NNPC Ltd haben best?tigt, dass die wichtigsten technischen, umweltbezogenen und ingenieurtechnischen Studien nun abgeschlossen sind, was den Weg f?r die industrielle Umsetzung und die Stromerzeugung f?r die gesamte Subregion ebnet.
?ber den Energiebereich hinaus soll diese Infrastruktur, die vom K?nig als echter Entwicklungskorridor konzipiert wurde, die wirtschaftliche Integration und die Wettbewerbsf?higkeit der westafrikanischen Staaten st?rken und gleichzeitig die nat?rlichen Ressourcen des Kontinents zur Geltung bringen.
Die Inbetriebnahme der ersten Abschnitte, die f?r den Beginn des n?chsten Jahrzehnts erwartet wird, wird die k?nigliche Vision eines Afrikas, das ?ber seine Ressourcen selbst bestimmt und durch strukturbildende Projekte vereint ist, vor Ort verwirklichen.
Eine beispiellose Governance von Casablanca bis Abuja:
Der Beitritt der ECOWAS-L?nder zur Afrikanischen Atlantik-Gaspipeline stellt zwar einen entscheidenden Schritt dar, ist jedoch nur der Auftakt zu einem umfangreichen institutionellen Aufbau. Entsprechend der von Seiner Majest?t K?nig Mohammed VI. initiierten Vision haben die Staatschefs die Gr?ndung der Projektgesellschaft in Casablanca und der Leitungsbeh?rde (Pipeline Higher Authority) in Abuja gebilligt, wodurch eine ausgewogene gemeinsame Verwaltung des k?nftigen Netzes gew?hrleistet wird.
Dieser in Freetown vollzogene wichtige Schritt erfolgt im Vorfeld der n?chsten Phasen der Projektinbetriebnahme: der Mobilisierung von Investoren und der Vorbereitung der endg?ltigen Investitionsentscheidung.
Im n?chsten Schritt werden Marokko und Mauretanien ? Staaten, die keine Mitglieder der ECOWAS sind ? das Abkommen im Rahmen einer separaten Zeremonie in Anwesenheit des nigerianischen Pr?sidenten paraphieren und damit den Beitrittszyklus der dreizehn betroffenen L?nder abschlie?en.
Es ist kein Zufall, dass der Sitz der Projektgesellschaft in Marokko festgelegt wurde: Es handelt sich um eine bewusste Entscheidung, die die treibende Rolle des K?nigreichs und seines Monarchen unterstreicht, dessen Gr?ndungsimpuls es geschafft hat, ganz Westafrika um ein Projekt der Energiesouver?nit?t und der kontinentalen Integration zu vereinen.
Die Mobilisierung von Investoren und die endg?ltige Investitionsentscheidung k?nnen nun auf der Grundlage dieser beispiellosen politischen und institutionellen Verankerung erfolgen.
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