Verbundenheit, Zusammenhalt, Gemeinsamkeit – jedes Unternehmen w?nscht sich das ber?hmte Wir-Gef?hl. Doch meist sieht die Realit?t anders aus, wie Jutta Reichelt best?tigt: „Der Alltag in vielen Unternehmen ist bestimmt von Konflikten, Missverst?ndnissen und davon, dass nicht alle Mitarbeitenden im Team an einem Strang ziehen. Anstatt zusammenzuwachsen, entfernen sich die Menschen immer weiter voneinander und s?mtliche Kommunikationsversuche laufen ins Leere.“ Das Wir-Gef?hl h?nge ma?geblich von der F?hrung ab und davon, wie die Mitarbeitenden im Unternehmen gef?hrt werden. Es sei nicht damit getan, zu hoffen, dass sich die Mitarbeitenden selbst organisieren und in Eigenverantwortung allein f?hren. „Baut eine F?hrungskraft auf diese Hoffnung, dann leidet der wichtigste Treiber des Wir-Gef?hls: das Miteinander“, betont Jutta Reichelt.
Die Grundlage des Wir-Gef?hls, die Verbundenheit, entstehe in erster Linie durch Gespr?che. Wenn mit anderen dar?ber gesprochen wird, was einen gerade besch?ftigt und zudem noch Freude, Unsicherheiten und Herausforderungen des (Arbeits-)alltags geteilt werden, ist die Basis f?r das Wir-Gef?hl gelegt. In vielen Unternehmen ist dieses Gef?hl jedoch verlorengegangen – warum erl?utert Jutta Reichelt: „Es ist ein schleichender Prozess, der Schritt f?r Schritt zu einer Verschlechterung im Miteinander f?hrt. In diesem finden immer weniger Gespr?che statt, es wird zunehmend versucht, mit Problemen allein zurechtzukommen und auch die Freude ?ber eine L?sung bleibt meist unausgesprochen oder verfl?chtigt sich sehr schnell wieder.“ In der Folge distanzieren sich die Mitarbeitenden immer weiter voneinander und am Ende bleiben meist Unzufriedenheit, Konflikte, erhebliche Missverst?ndnisse in der Kommunikation oder auch die gro?e Stille zur?ck. Au?erdem h?ufen sich h?ufig auch die Beschwerden auf fachlicher Ebene, wenn Organisationen das Wir-Gef?hl abhandengekommen ist.
Beim Versuch, die Verbundenheit zur?ckzugewinnen, setzen viele Unternehmen an einer bestimmten Stella an, wie Jutta Reichelt ausf?hrt: „Unternehmen, in denen sich vorrangig alles auf fachlicher Ebene abspielt, wie beispielsweise Produkte in Exzellenz auszuliefern, Timings einzuhalten, Innovationen voranzutreiben und Auftr?ge an Land zu ziehen, setzen bei Ver?nderungsw?nschen meist auch genau dort an.“ Dies scheint logisch, da sich Ergebnisse in diesen Bereichen messen lassen und jeder nachvollziehen kann, wie sich Ver?nderungen auswirken. Kurzfristig gesehen mag dies auch Erfolge bringen, langfristig seien es jedoch nicht die messbaren Dinge, die ein erfolgreiches Unternehmen ausmachen. Die Atmosph?re im Unternehmen, das Miteinander und die Zusammenarbeit finden auf der unsichtbaren emotionalen Ebene statt und sind dadurch nicht messbar. „Doch genau hier entsteht das Wir-Gef?hl, der „Klebstoff“, der das Unternehmen zusammenh?lt, der verbindet, Br?cken baut und daf?r sorgt, dass die Mitarbeitenden Freude bei der Arbeit empfinden“, bekr?ftigt Jutta Reichelt und ermutigt Unternehmen dazu, den „Klebstoff“ zu st?rken, denn durch diesen werden automatisch auch bessere Ergebnisse auf der Fachebene erzielt.
Menschen sind hochkomplex und verf?gen, jeder f?r sich, ?ber eine einzigartige Pers?nlichkeit. Die F?hrung in den Unternehmen stehe daher vor den Herausforderungen, die bunte Vielfalt an Pers?nlichkeit zu f?hren und den Spagat zwischen „was ben?tigt das Team“ und „was ben?tigt jeder Einzelne“ zu meistern.
In ihrem pers?nlichen Blog „Flaschenpost“ zeigt Jutta Reichelt drei erste Schritte, wie das Wir-Gef?hl in Unternehmen gest?rkt werden kann.
Mehr Informationen und Kontakt zu Jutta Reichelt – Organisationen auf Erfolgskurs – gibt es hier: www.jutta-reichelt.de
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